Zwischenfazit Social Media – Teil 2

Den Kapitän ins Boot holen

Im ersten Teil der Serie bin ich nur kurz auf darauf eingegangen, dass ich eine Freigabe von der Geschäftsleitung eingeholt habe. Dazu muss man wissen, dass die Firma heco in der Regel auf die Empfehlungen ihrer IT hört, sodass wir nicht nur als Business Enabler agieren, sondern auch als innovativer Ideengeber tätig werden können. Das wird sicherlich bei allen Firmen der Fall sein.

Typische Gegenargument, auf die der ein oder andere stoßen wird, lauten:

  • Das macht für unsere Branche / für unseren speziellen Fall keinen Sinn
  • Unsere Mitbewerber machen das auch nicht
  • Das ist noch zu früh
  • Unsere Kunden nutzen das nicht
  • Da gibt es so viele Negativbeispiele
  • Das ist lediglich ein Hype, der vorbei geht
  • Das ist nur etwas für den privaten Gebrauch

Ich kann euch hier natürlich kein Patentrezept nennen und eine vollständige Erörterung würde den Rahmen sprengen. Allerdings gibt es hierzu schon viel Material im Netz. Trotzdem möchte ich euch ein paar Anregungen mitgeben, auf denen eure Recherchen aufbauen können:

  • Argumentiert immer aus der Sicht von strategischen Unternehmenszielen. Facebook und Co sind lediglich ein Werkzeug, um diese zu unterstützen
  • Wenn man bedenkt, dass das Social Web inzwischen in Autos, Kameras, Fernsehern, Smartphones und vielen weiteren essentiellen Alltagsgegenständen Einzug gehalten hat, dann kann man sicherlich nicht mehr von einem Hype reden, der bald vorüber ist.
  • Innovation bedeutet, dass man dem Kunden etwas bietet, von dem er noch gar nicht wusste, dass er es braucht
  • Der Faktor Zeit: Es ist ein langer Weg, um sich im Social Web zu positionieren. Selbiges gilt für die damit einhergehende innerbetriebliche Umstellung. Die Frage muss also lauten: Ist das Thema auch in 2 Jahren noch nicht für uns interessant, d.h. wird es zu diesem Zeitpunkt für unsere strategischen Ziele (z.B. Kundenbindung) relevant sein?
  • Tatsächlich ist es so, dass Social Media seine Stärken noch nicht so deutlich für den B2B Markt ausspielen kann, wie für den B2C Markt. Aber das ist lediglich eine Frage der Zeit.
  • Wer die Geschichte kennt, der weiß eines: Was im privaten Alltag der Menschen Erfolg hat, wird auch auf das Berufsleben überschwappen. Der Zug kommt und das schneller als man denkt!

Eines sei noch erwähnt: Setzt euch gut mit den Pro und Contra Argumenten auseinander, denn am Schluss muss man die gesamte Belegschaft überzeugen, nicht nur die GL! Ein Boot, auf dem nur die IT und GL rudern, wird euch nicht ans Ziel bringen! Aber hierzu komme ich später noch einmal zu sprechen.

In meinem nächsten Blogeintrag erzähle ich über unseren Einstieg in das Thema mit der Gruppe.

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One thought on “Zwischenfazit Social Media – Teil 2

  1. […] In meinem nächsten Blogeintrag gehe ich auf die Überzeugungsarbeit ein, die man gegenüber der GL … Gefällt mir:Gefällt mirSei der Erste dem dies gefällt. […]

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