Archiv für den Monat Dezember 2011

Vorsicht mit dem Facebook Chat

Im Facebook Chat ist es möglich die eigene Sichtbarkeit für sogenannte Freundeslisten zu ändern. Dies erreicht man, indem man im Chat unten rechts auf die Einstellungen klickt und dann im Menü “Verfügbarkeit einschränken” auswählt.

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Nun kann man die eigene Verfügbarkeit explizit für Freundeslisten sowohl aktivieren, als auch deaktivieren.

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Nun geht aber Facebook mal wieder eigene Wege: Positivlisten überschreiben die Negativlisten. In Klartext: Wenn man seinen Freund ‘Martin’ in den Listen ‘Arbeitskollegen’ und ‘Fussball’ hat und man möchte, dass man selbst für die Kollegen aus der Fussballmannschaft sichtbar, für die Arbeitskollegen aber unsichtbar ist, dann würde Martin einem trotzdem online sehen, auch wenn in “Mich für folgende Personen als nicht verfügbar anzeigen” die Freundesliste “Arbeitskollegen” angehakelt ist. Normalerweise ist es in der IT Gang und Gäbe, dass diese Negativlisten die Positivlisten immer überschreiben.

Bei der Freigabe von Beiträgen hält sich Facebook im Übrigen an dieses Vorgehen, d.h. wenn ihr für einen Beitrag auf eurer Pinnwand die Arbeitskollegen ausschließt und die Fussballer einschließt, dann würde Martin den Beitrag nicht sehen.

Azubi Interviews

Seit kurzem haben wir im Rahmen unserer Social Media Kampagne Azubi und Ausbilder Interviews auf YouTube online gestellt. Die Videos kamen durchweg positiv an, sowohl intern, als auch extern. Natürlich kann man aber immer etwas verbessern. Hierzu kamen diverse Rückmeldungen. Einige möchte ich aufgreifen und beleuchten.

Zunächst einmal gilt es zu erläutern wer die Zielgruppe ist und was erreicht werden soll:

Mit den Videos sprechen wir zukünftige Schulabgänger (von Hauptschule bis Gymnasium) an. Wir wollen ihnen eine Hilfestellung geben, um sich besser über das Thema Ausbildung und Studium, v.a. im kaufmännischen Bereich, zu informieren. Natürlich verfolgen wir daneben die Intention passende Bewerber auf uns aufmerksam zu machen!

Nun zu den besagten Verbesserungsvorschlägen:

Die Videos sind zu lang: Persönlich sehe ich das nicht so, weil es für einen jungen Menschen in diesem Lebensabschnitt keine wichtigere Entscheidung geben kann, als für welchen Beruf man sich entscheidet. 25 Minuten sind hierbei sicherlich vertretbar! Des Weiteren muss man sich überlegen wie lange man für die manuelle Recherche brauchen würde, wenn die gleichen Informationen zusammengetragen werden sollen. Ich erinnere mich an meine Zeit zurück und ich habe wirklich Tage damit verbracht mich über das Wirtschaftsinformatikstudium an einer Berufsakademie, das zugehörige Berufsbild, als auch den Arbeitgeber zu informieren. Wir bieten dazu alle nötigen Informationen klar auf den Punkt gebracht sehr kompakt an! Kürzlich hatte ich ein Treffen mit dem alten Abijahrgang und es gab einige, die ihr Studium nach 1-2 Jahren abgebrochen und ein neues angefangen haben. Selbst wenn man sich alle Videos mit einer Gesamtlänge von ca. 2-3h ansieht, so hat man noch immer einen sehr anständigen Reingewinn.

Spitznamen und Duzen: Einige Tage nach seinem eigenen Interview fragte mich unser Einkaufsleiter Michael Rosanowski: “Sag mal, du nanntest mich ja Ponte. Mir ist das gar nicht aufgefallen, sondern andere haben mich darauf hingewiesen.”. Das war von mir beabsichtigt, weil ich den Bewerbern vermitteln will, wie kollegial das Verhältnis intern ist. Ponte ist übrigens sein Spitzname.

Seriosität: Mir wurden Beispiele von anderen Firmen gezeigt, deren Videos im höchsten Maße professionell gestaltet sind. Diesen Anspruch hatte ich von Anfang an nicht! Wir wollen – gemäß dem Social Media Gedanken – authentisch wirken, uns offen präsentieren und auch die persönlichen Seite einfließen lassen. Wie unser Geschäftsführer immer sagt: “Am Schluss geht es um die Menschen”. Idealerweise soll sich der junge Zuschauer mit dem Azubi identifizieren können und ihn bzw. auch die Firma sympathisch finden.

Hintergrund: Dieser ist in der Tat verbesserungswürdig. Allerdings ist das dem Umstand zu verdanken, dass wir die Aufnahmen in einem speziellen Büro machen mussten, in dem es nicht hallt. Dieses ist recht klein, sodass wir bei vielem (unter anderem auch beim Blickwinkel) Einschränkungen hinnehmen mussten. Diesbezüglich sind wir aber bereits mit Tontechnikern im Gespräch, wie man das am besten regeln kann.

Dialog: Die Firma Douglas hat ebenfalls sehr schöne Interviews geführt, allerdings in einem ganz anderen Stil. Natürlich hatte ich mir vorher viele Möglichkeiten angeschaut, leider fehlt uns intern das Know How bzw. die nötigen Ressourcen, um derartig professionellen Videoschnitt zu betreiben. Nichtsdestotrotz hatte der von uns verwendete Stil auch einen riesigen Vorteil: Ich konnte als Interviewer dynamisch die Fragen anpassen bzw. erweitern. Das empfinde ich im Nachhinein als unheimlich wichtig.

Lebenslauf–Teil2

Wie im ersten Teil angekündigt, nenne ich noch ein paar generelle Hinweise, von denen ich den ersten ein wenig ausführen will:

Kürzlich wurde ich von einer Bekannten gefragt, ob sie ihre Hobbies angeben soll? Hierzu habe ich bereits unterschiedliche Empfehlungen gelesen, allerdings befürworte ich dies uneingeschränkt. Im Lebenslauf kann man nur an wenigen Stellen so viel über sich selbst Preis geben wie bei der eigenen Freizeitbeschäftigung! Beispielsweise ist es meiner Erfahrung nach meistens so, dass diejenigen, die in Vereinen eine Organisationsfunktion innehabe, sich auch im beruflichen Leben als erstes melden, wenn es etwas zu organisieren gibt. Wenn jemand Marathon rennt, zeugt dies von starker Willenskraft. Wenn jemand gerne Schach/Go spielt, dann hat er in der Regel einen stark analytischen Verstand. Leider geben viele Bewerber nicht an, wenn sie sportlich aktiv tätig sind (z.B. Fussball), da sie fürchten, dass der Arbeitgeber Ausfälle durch Verletzungen befürchtet. Das kann natürlich sein, aber laut aktuellen Studien der Krankenkassen haben Sportler weniger Fehltage als Nichtaktive (leider finde ich aktuell den Link nicht mehr). Ganz nebenbei kommt man über solche Mitarbeiter auch gut an weitere neue Mitarbeiter!

Es folgen weitere Punkte stichwortartig:

  • Ein Lebenslauf sollte 3 Din A4 Seiten nicht übersteigen
  • Ein Lichtbild gehört mit rein
  • Projekte, Vorträge, Fachartikel, Fortbildungen, Weiterbildungen, Ausbildung, etc. sollten in chronologisch umgekehrter Reihenfolge angegeben werden, d.h. die neusten zuerst
  • Projekte, die älter als 5-7 Jahre sind, gehören nicht mehr aufgelistet
  • Gebt nur Projekte/Fortbildungen an, die für die neue Stelle relevant sind
  • Gebt auch Aufgaben an, die ihr neben eurer Haupttätigkeit im Betrieb übernommen habt, z.B. das Organisieren der Weihnachtsfeier/Sommerfeier oder das Koordinieren des Betriebssports

 

Gerne könnt ihr euch meinen Lebenslauf als Vorlage heranziehen, wenn dies für euch passen sollte! Die aktuelle Version findet ihr hier.

Hier noch ein paar gute Links:

Lebenslauf–Teil1

Als wesentlicher Punkt einer Bewerbung ist der Curriculum Vitae zu nennen. In meiner Funktion als Vorgesetzter habe ich darauf beide Sichtweisen – die des Bewerbers und des potentiellen Arbeitgebers. Persönlich habe ich deshalb natürlich meinen Lebenslauf so aufbereitet, wie er mich als Lesender ansprechen würde.

Das Wichtigste vorweg: Man sollte aus der Masse herausstechen!

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Dazu erstellen viele Bewerber eine sehr aufwendig aussehende (oftmals gefaltete) Bewerbungsmappe. Es gibt mehrere Gründe, warum ich die Zeit lieber in andere Dinge investieren würde:

  • Immer mehr Firmen wollen die Bewerbungsunterlagen ausschließlich online
  • Über den Inhalt täuscht dies nicht hinweg
  • Auf Nachfrage stellt sich oft heraus, dass der Bewerber diese gar nicht selbst erstellt hat bzw. dazu nicht in der Lage ist
  • Falls die Mappe vom Bewerber tatsächlich selbst erstellt wurde, dann sagt mir dies lediglich, dass er mit Word umgehen kann

Vielmehr solltet ihr kreativ werden! Ich beispielsweise habe einen QR-Code eingebettet. Zwar glaube ich nicht, dass eine Personalabteilung diesen statt meine Daten manuell einzugeben scannen würde, aber Eindruck macht es allemal.

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Um ein weiteres Beispiel zu nennen: Wenn man sich für eine stark IT-/Marketing-lastige Stelle bewirbt, z.B. als Social Media Manager oder als Webdesigner, dann kann man gleich die eigenen Web Profile angeben. Viele Bewerber haben ein Facebook Profil und geben dieses aus bekannten Gründen nicht an. Aber Abheben von der Masse ist die Devise! Zwar ist es dem Arbeitgeber per Gesetzt verboten nach dem Bewerber in sozialen Netzwerken zu suchen, aber was erlaubt ist und was gemacht wird, sind zwei verschiedene paar Stiefel. Ein kleiner Tipp: Legt euch ein spezielles öffentliches Facebook Profil an. Das würde ich allein aus dem Grund machen, dass der zukünftige Arbeitgeber gar nicht mehr auf die Idee kommt nach euch zu googeln, sondern er kriegt genau das gezeigt, was ihr zeigen wollt! Übrigens sind laut Facebook zwei Profile für eine Person untersagt, aber auch hier weicht die Realität wieder ab ;)

Im zweiten Teil nenne ich euch noch ein paar spezielle Punkte auf die ihr achten sollte und weiterführende Quellen.

Clever Daten sichern

Tipp für die Anfänger unter euch:

Viele missbrauchen ihren Desktop als riesigen Speicherort. Wenn dann das System abraucht und formatiert werden muss, wird oft vergessen diesen noch zu sichern. Ein anderer Fall könnte sein, dass die ganze Platte abraucht. Gerade die Systemplatte ist davon besonders oft betroffen. Ich bin bereits vor längerer Zeit dazu übergegangen den Desktop auf eine separate Platte zu verschieben. Gerade ab Windows 7 geht das sehr einfach. Ihr geht in euren Profilordner, der so ähnlich aussehen sollte wie hier

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In den Ordnereigenschafen vom Desktop (Rechtsklick –> Eigenschaften) findet ihr das Register “Pfad”

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Hier wählt ihr “Verschieben” und wählt den neuen Ordner aus. Danach klickt ihr auf Übernehmen. Es kommt nochmal eine Abfrage, ob ihr das auch wirklich machen wollt. Also Go für Go:

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Wenn ihr bereits Daten auf dem Desktop habt, dann werden diese jetzt verschoben. Testen könnt ihr es außerdem, indem ihr mit dem Explorer in das neue Verzeichnis wechselt und eine Testdatei erstellt. Wenn diese dann am Desktop angezeigt wird, hat alles geklappt.

Denkbar wäre auch, dass ihr den Desktop auf eine externe Platte, ein Netzlaufwerk oder eine Online Ressource wie Dropbox auslagert. Aber denkt daran: Damit habt ihr die Daten nur verschoben. Gesichert durch die Datenduplizierung habt ihr sie noch nicht!

Einstellungsgespräche

Kürzlich hatte ich ein Gespräch mit einer befreundeten Lehrerin, die aktuell in ihrer Abschlussklasse Einstellungsgespräche übt. Für mich Grund genug, um das Thema in meinem Blog aufzugreifen.

Zunächst einmal ist zu klären, was das Ziel eines Einstellungsgesprächs ist: Eine Firma sucht einen neuen Mitarbeiter, der möglichst gut den

  • fachlichen und
  • sozialen

Anforderungen genügen soll. Mehr ist es eigentlich nicht und doch können Einstellungsgespräche in ihrer Variationsvielfalt, wie sie in der Praxis vorkommen, nicht unterschiedlicher sein!

Das fängt bereits dabei an, wie Personaler diese zwei Kompetenzkriterien ins Verhältnis setzen: Die fachliche Eignung schlägt die soziale. Mit letzterem meine ich vor allem das Gefühl, das ich als Führungskraft nach einem Gespräch habe: Der Bewerber passt zu uns in die Firma oder er passt nicht. Aus meiner Sicht gibt es  viele Gründe, warum dieses subjektive “Reinpassen” wichtiger ist. Ein paar Beispiele, was passieren kann, wenn es zu Spannungen im Team auf Grund sozialer Unverträglichkeiten kommt:

  • Psychische Probleme durch Mobbing
  • Häufigere Fehlzeiten durch Krankheit
  • niedrigere Produktivität
  • gegenseitige Sabotage
  • Schaffung von Inselwissen
  • Aufgabe der Arbeitsstelle / hohe Personalfluktuation

Das sind allesamt Punkte, die den Arbeitgeber am Schluss mehr Geld kosten! Diese Tatsache läuft der Höherbewertung der fachlichen Kompetenz aber zu wider, denn genau aus dieser hatte sich die Führungskraft ja letztendlich einen finanziellen Vorteil erhofft.

"Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein." – Kurt Tucholsky

Ein weiterer Unterschied liegt darin, wie das Gespräch geführt wird. Um überhaupt ein Gefühl für besagtes “Reinpassen” des Bewerbers zu erlangen, ist es wichtig, dass selbiger sich öffnet und viele Informationen Preis gibt. Das erreiche ich aber nicht, wenn ich ihn von Anfang an unter Druck setze, meine Sätze hochtrabend und schwer verständliche formuliere oder rein aus den betrieblichen finanziellen Interessen heraus argumentiere. Es ist nötig, dass sich der Kandidat wohlfühlt. Ich fange dazu meistens ein Gespräch über etwaige Hobbies oder persönliche Interessen an. Auf Einstellungstests verzichte ich – zumindest bei Gesprächen mit jungen Menschen oder frischen Schulabgängern – sogar gleich. Die Aufregung und der Druck bewirken das Gegenteil von dem, was man erreichen will. Eine meiner Meinung nach bessere Lösung ist das Probearbeiten für 1-2 Tage. Gespräche mit unseren ehemaligen Azubis ergaben, dass viele sehr froh über diese Möglichkeit waren und sich das auch von anderen Firmen gewünscht hätten.

"Ob man den Beruf nur ausübt, um Geld zu verdienen, oder ob die Arbeit Freude bereitet, weil man sie sinnvoll findet, entscheidet, ob man Sklave oder König ist." – Max Lüscher

Natürlich kostet diese Variante viel Zeit. Und damit wären wir beim letzten wesentlichen Unterschied, den ich nennen möchte: Zeit. Ein Unternehmen, das weiß, dass eine Firma mit dem Personal steht und fällt, die wird sich viel Zeit für eine derart wichtige Entscheidung nehmen. 20-minütigen Einstellungsgespräche dürften hier die Ausnahme sein! Ich hatte mal ein Gespräch, in dem ich selbst Bewerber war, das über 1,5h ging und bei dem der Teamleiter, der Abteilungsleiter und der Personalleiter anwesend waren. Da merkte ich sofort, dass der eigenen Stelle im Unternehmen viel Wertschätzung entgegen gebracht wird.

"Millionen Menschen in diesem Land verdienen wenig, viel zu wenig, und gehen trotzdem jeden Tag zur Arbeit, oft ihr Leben lang. Das sind für mich die wahren Helden unserer Zeit." – Olaf Scholz

Build Server Fehler mit licenses.licx

Wie viele andere sicherlich auch, verwenden wir ein Drittherstellerframework. Im vorliegenden Fall geht es um das kostenpflichtige DevExpress. Wir hatten kürzlich auf unserem Build Server mit Teamcity, auf welchem man DevExpress ebenfalls installieren muss (kurze Info: dafür benötigt man keine separate Lizenz), folgenden Compiler Fehler:

My Project\licenses.licx(2): error LC0004: Exception occurred creating type ‚DevExpress*‘ System.TypeInitializationException: Der Typeninitialisierer für "DevExpress.*" hat eine Ausnahme verursacht. —> System.Reflection.TargetInvocationException: Ein Aufrufziel hat einen Ausnahmefehler verursacht. —> System.IO.FileNotFoundException: Die Datei oder Assembly "EnvDTE, Version=8.0.0.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=b03f5f7f11d50a3a" oder eine Abhängigkeit davon wurde nicht gefunden. Das System kann die angegebene Datei nicht finden. [*proj]

DevExpress* bedeutet, dass es sich um ein beliebiges Control handeln kann, welches in einem Projekt verwendet wird. Ein Fehler dieser Art kann theoretisch mit jedem beliebigen Framework, welches mit Lizenzen hantiert, auftreten. Bei DevExpress selbst habe ich einige Einträge dazu gefunden:

Es gibt im Netz dazu schon einige Einträge, unter anderem habe ich dazu einen recht aktuellen vom 25.10.11 gefunden, in welchem empfohlen wird, dass man diese Dateien aus dem Repository ausschließt. Weitere Links findet ihr am Ende.

Bei uns hat allerdings nur eine Lösung Wirkung gezeigt: Wir haben bei allen Entwicklern und auf allen Buildservern (inkl. aller Agents!) DevExpress entfernt und überall neu installiert. Da es in der Zwischenzeit ein Update gab, mussten wir mit dem DevExpress ProjectConverter alle Projekte aktualisieren lassen. Danach ging wieder alles. Ob die Neuinstallation schon ausgereicht hätte weiß ich nicht, da wir wie gesagt auch noch eine Konvertierung durchgeführt haben.

Restliche Quellen:

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