Lebenslauf–Teil2

Wie im ersten Teil angekündigt, nenne ich noch ein paar generelle Hinweise, von denen ich den ersten ein wenig ausführen will:

Kürzlich wurde ich von einer Bekannten gefragt, ob sie ihre Hobbies angeben soll? Hierzu habe ich bereits unterschiedliche Empfehlungen gelesen, allerdings befürworte ich dies uneingeschränkt. Im Lebenslauf kann man nur an wenigen Stellen so viel über sich selbst Preis geben wie bei der eigenen Freizeitbeschäftigung! Beispielsweise ist es meiner Erfahrung nach meistens so, dass diejenigen, die in Vereinen eine Organisationsfunktion innehabe, sich auch im beruflichen Leben als erstes melden, wenn es etwas zu organisieren gibt. Wenn jemand Marathon rennt, zeugt dies von starker Willenskraft. Wenn jemand gerne Schach/Go spielt, dann hat er in der Regel einen stark analytischen Verstand. Leider geben viele Bewerber nicht an, wenn sie sportlich aktiv tätig sind (z.B. Fussball), da sie fürchten, dass der Arbeitgeber Ausfälle durch Verletzungen befürchtet. Das kann natürlich sein, aber laut aktuellen Studien der Krankenkassen haben Sportler weniger Fehltage als Nichtaktive (leider finde ich aktuell den Link nicht mehr). Ganz nebenbei kommt man über solche Mitarbeiter auch gut an weitere neue Mitarbeiter!

Es folgen weitere Punkte stichwortartig:

  • Ein Lebenslauf sollte 3 Din A4 Seiten nicht übersteigen
  • Ein Lichtbild gehört mit rein
  • Projekte, Vorträge, Fachartikel, Fortbildungen, Weiterbildungen, Ausbildung, etc. sollten in chronologisch umgekehrter Reihenfolge angegeben werden, d.h. die neusten zuerst
  • Projekte, die älter als 5-7 Jahre sind, gehören nicht mehr aufgelistet
  • Gebt nur Projekte/Fortbildungen an, die für die neue Stelle relevant sind
  • Gebt auch Aufgaben an, die ihr neben eurer Haupttätigkeit im Betrieb übernommen habt, z.B. das Organisieren der Weihnachtsfeier/Sommerfeier oder das Koordinieren des Betriebssports

 

Gerne könnt ihr euch meinen Lebenslauf als Vorlage heranziehen, wenn dies für euch passen sollte! Die aktuelle Version findet ihr hier.

Hier noch ein paar gute Links:

One thought on “Lebenslauf–Teil2

  1. tobiaswittur 23. Februar 2012 um 23:20 Reply

    Of course it varies between companies, countries and industries. Usually you should check a company’s website and see their recommendations about applications. Maybe it would be good to have such as section on heco’s website, saying what our minimum requirements are for an application?

    Pwc for example usually prefers only one page of resume since they get hundreds of them. Profile pictures, marital status, date of birth and sex are usually not included in resumes in Australia or USA, due to discrimination laws.

    Another important point is, do not write Dear Sir or Madame, but personalize the cover letter and find out a name of a recruiter and address your letter to a real person. It shows it is not a standardized application..

    Here an example of pwc: http://www.pwc.com/us/en/careers/pwctv/pbw/pbw-career-corner-10-tips.pdf
    And an awesome site about resume writing for the big for consulting firms.

    A website that I personally like:
    http://www.narrowingthegaap.com/recruiting/how-to-get-hired-by-the-big-4-writing-a-good-cover-letter-part-4/

    Gefällt mir

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