Archiv für den Monat April 2012

Eigenverantwortliche Fortbildungen

In diesem Eintrag möchte ich erläutern, wie ich bei uns in der IT mit dem Thema Fortbildung (Anmerkung: Fortbildung und Weiterbildung haben unterschiedliche Bedeutungen) umgehe:

Zunächst einmal haben wir seitens der Geschäftsführung kein festes Budget für Fortbildungen. Das ist für einen Abteilungsleiter natürlich ein Segen. Nichtsdestotrotz erfassen wir die Ausgaben als Kostenstelle. Darin enthalten sind dann auch Bücher oder Zeitschriften-Abos (wie z.B. die dotnet pro).

Die Kultur zum Erweitern des eigenen Wissensstandes ist bei uns in der IT von drei wesentlichen Faktoren geprägt:

  • Wir ermutigen die Mitarbeiter sich fortzubilden
  • Es liegt in der Eigenverantwortung des Mitarbeiters sich um Fortbildungen zu kümmern
  • Es gibt nur wenige Einschränkungen für den Mitarbeiter bei seiner Auswahl

Persönliche mache ich immer ganz klar deutlich, dass es gerade in der IT-Branche essentiell ist sich fortzubilden. Deswegen gebe ich z.B. in Mitarbeitergesprächen oftmals den Hinweis, sich in dem ein oder anderen Punkt, wo Entwicklungspotentiale oder Defizite bestehen, eine passende Schulung herauszusuchen. Ebenfalls weise ich z.B. in unseren Meetings vor gänzlich neuen Projekten (wie aktuell z.B. das Thema Risk Management) darauf hin, dass es sinnvoll sein könnte ein Buch zu dem Thema zu kaufen oder an einem Webinar teilzunehmen.

Wie bei allen anderen Personalentwicklungsthemen auch, legen wir großen Wert auf Eigenverantwortung. Jeder Mitarbeiter ist dazu aufgerufen die Augen offen zu halten. Typischerweise werden die Kollegen in der Regel durch Tweets, Facebook, Xing, Community Events oder Email-Werbung auf Schulungen aufmerksam. Xing spielt nach meiner persönlichen Einschätzung dabei die wichtigste Rolle. In der Regel kann der Mitarbeiter sich frei anmelden, ohne Rückmeldung einholen zu müssen. Natürlich ist es so, dass bei größeren Beträgen nochmals bei mir nachgefragt wird (Stichwort Affenmanagement!). Darüber hinaus ist es aber notwendig, dass der Mitarbeiter sich innerhalb seines Arbeitsbereichs terminlich koordiniert, d.h. bei zwei Administratoren sollte der eine Admin nicht zur Fortbildung gehen, wenn der Kollege Urlaub hat. Diese terminliche Abstimmung ist für mich der wichtigste reglementierende Faktor.

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Entity Framework Webcasts – UnitOfWork und IoC

 

Ich habe auf YouTube mit einer Webcast Reihe zum Entity Framework begonnen. Ich stelle dabei einen Lösungsansatz vor, der zum Ziel hat das EF in der Anwendungsarchitektur als Persistenzschicht derart zu integrieren, dass Unit und Integration Tests einfach zu implementieren sind. Darüber hinaus soll der Ansatz gängige Prinzipien wie Inversion of Control (IoC), Single Responsibility Principle (SRP), Open-Closed-Principle (OCP) umsetzen, sowie die Abhängigkeiten zum Framework minimieren.

In diesem zweiten Teil zeige ich wie man durch den Einsatz eines IoC-Containers eine direkte Abhängigkeit zur Persistenzschicht vermeiden kann. Darüber hinaus setze ich hier bereits das Konzept einer UnitOfWork ein, welche ich in einem folgenden Teil näher erläutern werde.

Quellen:

Entity Framework Webcasts – DbContext und POCOs

Ich habe auf YouTube mit einer Webcast Reihe zum Entity Framework begonnen. Ich stelle dabei einen Lösungsansatz vor, der zum Ziel hat das EF in der Anwendungsarchitektur als Persistenzschicht derart zu integrieren, dass Unit und Integration Tests einfach zu implementieren sind. Darüber hinaus soll der Ansatz gängige Prinzipien wie Inversion of Control (IoC), Single Responsibility Principle (SRP),  Open-Closed-Principle (OCP) umsetzen, sowie die Abhängigkeiten zum Framework minimieren.

In diesem ersten Webcasts zeige ich wie man die Entitäten als POCOs in einer separaten Assembly ablegt. Obwohl für diesen Zweck nicht notwendig, verwende ich den neuen DbContext, welcher in Version 5 des Entity Frameworks Einzug halten wird.

 

Quellen:

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