Mobile Serie – Tablet ist nicht gleich Tablet

Hierbei handelt es sich um den 2ten Beitrag meiner Serie rund um das Thema Mobilität. Den ersten Beitrag gibt es hier.

In den letzten Wochen konnte ich verstärkt wahrnehmen, dass diverse Gerätetypen gar nicht bekannt sind oder dass diese verwechselt werden. Letzteres liegt teilweise auch an den Modellbezeichnungen der Hersteller: Während Amazon sein Tablet Kindle Fire nennt, heißt der E-Book Reader einfach nur Kindle. Meines Erachtens sind die Namen unglücklich gewählt, was zu besagter Verwirrung bzw. Fehlinterpretation führt.

Hier eine Auflistung der Geräteklassen:

  • Smartphone
  • E-Book Reader
  • Tablet
  • Ultrabooks
  • Laptops
  • Convertibles

Smartphones sehe ich als die Geräte an, die außer Konkurrenz laufen, da sie weiterhin immer benötigt werden. Deren Absatz wird weiter steigen. Vielmehr beeinflussen sie Tablets, da der Otto-Normalverbraucher mit ihnen zum ersten Mal in Kontakt mit den mobilen Möglichkeiten kommt und sich ggf. schon an ein System eines Herstellers gewöhnt. Folgerichtig würde der Konsument dann auch ein Tablet bevorzugen, auf dem die gleiche Umgebung vorzufinden ist.

E-Book Reader sind in dem Nischenfeld, wofür sie gedacht sind, konkurrenzlos. Allerdings eben nur hier. Elektronische Bücher sind auf dem Vormarsch, wenngleich Deutschland hinterher hinkt. Gründe dafür gibt es hier. Aber wo waren wir überhaupt in den letzten Jahren bei neuen Vertriebsmodellen schon vorne mit dabei? Der berühmteste Vertreter ist Amazons Kindle. Es steht im Bereich des Lesekomforts Büchern in nichts nach. Ich würde diese Gerätekonsorten als Buch 2.0 betiteln.

Kindle eReader: Gerät in der Hand im Cafe lesend

Ein Amazon Kindle (Quelle: www.amazon.de)

Tablets bedürfen keinerlei weiteren Erläuterung. Wie man einem heute veröffentlichen Bericht entnehmen kann, sollen sie bis 2016 Notebooks in den Verkaufszahlen überholt haben. Deshalb gilt bei Tablets immer die Frage, ob es für den vorliegenden Verwendungszweck besser geeignet ist als Laptops oder Convertibles. In meiner Blogserie werde ich ausgiebig die Unterschiede analysieren und Empfehlungen geben.

 

Beispiel für ein Ultrabook (Quelle: www.chip.de)

Nachdem Notebooks den klassischen PCs den Rang abgelaufen und deren Verkaufszahlen massiv gedrückt haben, sehen sie sich nun selbst mit einem kleineren Gegner konfrontiert; den zuvor erwähnten Tablets. Deshalb reagierten die Hersteller und brachten eine Reihe von Geräten hervor, die alle den Anspruch erhoben, das Beste aus beiden Welten zu vereinen. Es entstanden diverse Derivate, angefangen bei Ultrabooks bis hin zu Convertibles. Allen gemein ist die niedrigere Bildschirmauflösung, die typischerweise zw. 12 und 14 Zoll liegt (also höher als bei Tablets und kleiner als bei Laptops). Während Ultrabooks relativ dünn sind, handelt es sich bei Convertibles um echte Hybriden. Sie können können derartig verdreht werden, dass sie sich wie ein Tablet bedienen lassen. Ein wesentlicher Unterschied zu Tablets besteht darin, dass häufig Windows zum Einsatz kommt und dass neben Touch-Steuerung weiterhin mit einer Maus gearbeitet werden kann. Vor allem in Verbindung mit Windows 8 werden hier ganze Konzepte gemixt. Einen sehr guten Artikel samt Videos findet ihr hier.

 

Beispiel für ein Convertible (Quelle www.chip.de)

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One thought on “Mobile Serie – Tablet ist nicht gleich Tablet

  1. […] (vgl. 1 und 2), aber dazu später mehr. Noch ein wesentlicher Punkt um Fehlkäufe zu vermeiden: Das Kindle Fire ist ein Tablet. Hier ist aber die Rede von dem Ebook Reader Kindle ohne Fire im Name…. Bitte beim Kauf darauf […]

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