Archiv für den Monat Dezember 2012

Mobile Serie – Android Sicherheitstipps

Im Rahmen unseres Inhouse Vortrags haben wir grundlegende Sicherheitstipps für das mobile Betriebssystem Android gegeben. Diese lauten wie folgt:

Display Sperre aktivieren

Dabei sollte man auf Wischgesten oder Gesichtserkennung verzichten und einen PIN oder noch besser ein komplexes Passwort wählen. Außerdem sollte in den Konfigurationen das automatische Sperren aktiviert werden.

 

Geräteverschlüsselung aktivieren

Die Option ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Generell gilt: Alles, was sich verschlüsseln lässt, sollte man verschlüsseln. Zum einen das Gerät selbst, zum anderen auch die ggf. verbaute SD-Karte.

 

Sicherheitssoftware installieren

Das Sicherheitsniveau von mobiler Software ist ungefähr auf dem von Windows 95. Deshalb ist die Installation einer Antiviren Software und einer Diebstahlsicherung dringend zu empfehlen. Wir empfehlen dazu Avast Mobile Security, welches für beide Zwecke gute Lösungen zur Verfügung stellt. In einem kürzlich veröffentlichten Erkennungstest war die kostenfreie Anwendung unter den vorderen Rängen. Darüber hinaus gibt es hier einen Einblick in die App. Allerdings funktioniert der Diebstahlschutz nur bei einem Gerät mit einer Sim-Karte (d.h. Tablets ohne entsprechende Karte entfallen in diesem Fall). Am Rande sei noch erwähnt, dass bei Firmengeräten mit einem verbundenen Exchange-Konto das Löschen des Geräts durch die entsprechenden Administratoren möglich ist.

 

Apps unbekannter Herkunft sperren

Dabei handelt es sich um eine Option in den Sicherheitseinstellungen, welche nur die Installation von Apps des Googles Playstores erlaubt. Für diverse Ausnahmen, z.B. bei Amazons Playstore, kann die Option einfach kurz deaktiviert werden.

 

Passwörter

Idealerweise speichert man keine Kennwörter auf den Geräten. Das gilt v.a. für Apps, die es einem ermöglich gespeicherte Passwörter wieder anzeigen zu lassen. Diese Funktion ist nicht zu verwechseln mit der Option bei der Passworteingabe dieses sichtbar zu schalten. Letzteres bietet keinerlei Gefahr. Natürlich sollten lange, komplexe Passwörter (ca. 12 Buchstaben) gewählt werden. Hierfür bietet sich idealerweise ein sogenannter Passwort Safe an. Wir empfehlen KeepassDroid.

 

IMEI notieren

Die IMEI ist die eindeutige Gerätenummer. Falls das Gerät geklaut wird, kann man diese an die Polizei geben. Selbst wenn die Chancen auf Wiedererlangung gering sind, ist es der Polizei damit möglich bei großen Funden z.B. in Hehlerringen höhere Strafen zu fordern.

 

Mobiles Online Banking

Wir empfehlen darauf gänzlich zu verzichten.

 

Weiterführende Links:

Mobile Serie – Sparpotential bei E-Books

Kürzlich kam bei einem Inhouse Vortrag zum Thema Mobilität die Frage auf, welches Einsparpotential E-Books bieten. Dieser Aspekt kam im Kontext von entsprechenden Readern auf, welche sich je nach Leseumfang schnell amortisieren könnten.

Deshalb haben wir aktuelle Topseller von Amazon mit ihren elektronischen Pendants verglichen. Allerdings hinkt der deutsche Buchmarkt bzgl. Absatzzahlen, verfügbaren Ausgaben und v.a. bei der Preisgestaltung noch dem amerikanischen Markt deutlich hinter. An dieser Stelle sei beispielsweise auf die 19% Mehrwertsteuer hingewiesen, statt der üblichen 7% bei gebundenen Büchern. Laut diesen Daten lassen sich bei deutschsprachiger Literatur lediglich 20% der Kosten sparen.

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In dem Bereich Belletristik kamen wir auf eine Einsparung von durchschnittlich 19,60% bzw. 3,45€ (Mittelwerte) pro Buch. Würde eine Leseratte alle 20 Bücher in elektronischer Form kaufen, ergäbe dies eine Nettoersparnis von 69€. Damit wäre der Kaufpreis von aktuell 79€ für den Kindle 4 mit WiFi zum großen Teil wieder ausgeglichen. Für eine Privatperson ist, betrachtet man lediglich die Preise, das Sparpotential bestenfalls ausbaufähig.

Als IT-ler interessierte uns noch der Vergleich für englische Fachliteratur:

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Bei einer durchschnittlichen Einsparung von 41,18% bzw. 16,60€ pro Buch und einer Gesamtsumme von 166€ für 10 E-Books hätte eine Firma bei der Hälfte der Bücher bereits 2 Kindle Käufe eingespart.

Mobile Serie – Gadgets

Im Rahmen unserer Inhouse Schulung haben wir diverse Gadgets (= Zubehör) für mobile Geräte wie Handys und Tablets vorgestellt. Die Krux bei Gadgets ist immer, dass der Teufel im Detail steckt und man erst nach dem Kauf merkt, worauf es zu achten gegolten hätte.

Deshalb erörtere ich an einigen Beispielen solche Problempunkte, welche wir in der Praxis festgestellt haben. Im Anschluss folgt die vollständige Auflistung aller Geräte, allerdings sind nicht alle davon von meinen Kollegen und mir getestet worden.

Generell ist zu sagen, dass es sinnvoll ist sich Bewertungen, v.a. auch die negativen, gut durchzulesen und sich im Vorhinein genau Gedanken zu machen, wie das Einsatzszenario ist. Idealerweise nutzt man das 2-wöchige Rückgaberecht bei Online Einkäufen für ausgiebige Tests. Mein Kollege Samuel Isaac war maßgeblich an der Zusammentragung beteiligt und soll hier der Vollständigkeit halber genannt werden.

 

Fall 1: Mobiler Akku

Gleich in diesem ersten Beispiel kann einiges schief laufen. Wer z.B. diesen Akku hier kauft, ärgert sich später mit dem Problem herum, dass das gleichzeitige Aufladen und die Geräteverwendung praktisch ausgeschlossen sind. Selbst wenn das Handy samt angeschlossenem Akku bewegungslos auf den Tisch gelegt wird, kann durch eine leichte Tischerschütterung die Verbindung wieder verloren gehen. Besser ist deshalb dieses Gerät.

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Fall 2: Mobiles KFZ Ladekabel

Wer darauf achtet, dass es sich um ein ausziehbares Kabel handelt, der entgeht nervigem Abbinden und ggf. abreißen durch Beifahrer. Ein kleiner, aber feiner Unterschied! Für 2,90€ ist eine echte Empfehlung.

 

Fall 3: Headset

Persönlich bevorzuge ich Headsets, welche nicht nur zum Telefonieren gedacht sind. Denn ich will damit genauso Musik hören, Filme anschauen, GPS Routenanweisungen konsumieren, Sprachaufzeichnungen tätigen oder Skype Gespräche führen können. Leider ist dafür nicht jedes Headset ausgelegt. In diesem Fall soll der Vergleich zweier Produkte vom gleichen Hersteller dienen: Während diese Ausgabe lediglich die Telefonfunktion abdeckt, habe ich mit diesem Produkt alle oben genannte Funktionen. Ersteres bietet dafür allerdings eine enorm hohe Akkulaufzeit samt mobiler Ladebox, d.h. es ist vorwiegend für Vieltelefonierer geeignet, die nicht täglich ihr Gerät aufladen können. Beide Produkte bieten jedoch einen sehr hohen Tragekomfort, was den anpass- und austauschbaren Gel-Ohrstöpseln zu verdanken ist. Klammerhalterungen sind hingegen gar nicht geeignet!

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Fall 4: Mobile Cases

Ohne Schutztasche am Handy durch die Weltgeschichte zu laufen, führt früher oder später zu einem kaputten Display – immer! Deshalb sollte gleich zusammen mit dem Gerät ein entsprechendes Case gekauft werden. Hier gibt es zum einen gänzlich unterschiedliche Umsetzungen. Die Auswahl kollidiert aber stark mit der persönlichen Vorliebe bzgl. Dicke und Handling. Persönlich finde ich die Bugatti-Taschen sehr angenehm, allerdings muss man hier unbedingt darauf achten, dass es sich um ein SlimCase speziell für das Handy handelt. Denn sonst kommt es vor, dass das Handy aus der Tasche rutscht und runterfällt. Das lässt sich einfach prüfen, indem nach dem Kauf das Handy verpackt und mit der Öffnung nach gehalten wird. Fängt es an zu rutschen, sollte der Kauf gleich rückgängig gemacht werden. Hier eine dedizierte Tasche für das Samsung Galaxy S3.

 

Fall 5: KFZ Halterung

Idealerweise wählt man gleich eine Halterung, die neben dem Handy ggf. auch für das eigene Navigationssystem geeignet ist. Normale Navis haben immer noch Vorteile gegenüber Handys, sodass der ein oder andere Fahrer oftmals beides dabei und abwechselnd in Gebrauch hat.

 

Fall 6: Boxen

In vielen Situationen sind die verbauten Boxen der mobilen Geräte zu leise. In diesem Fall sollte man sich entscheiden, ob man lediglich einen Bluetooth-Empfänger oder eine ganz Bluetooth-Box kauft. Während erster ideal ist, um bereits vorhandene Boxen bzw. verbaute Geräte (v.a. in Besprechungsräumen) zu koppeln, muss mit letzterem nicht immer ein separates Audioausgabegerät mitgeschleppt werden. In der Regel fährt man aber mit einem reinen Empfänger und normalen Boxen günstiger, als mit einem dedizierten Bluetooth Audiosystem. Im Betrieb verwenden wir diesen schnurlosen Musikadapter.

 

Fall 7: Tastaturen

Gerade im beruflichen Umfeld, in dem Tablets nicht nur für den Inhaltekonsum genutzt werden, können für Vieltipper Tastaturen interessant werden. Auch hier gibt es solche und solche. Diese hier ist in der Lage sich mit mehreren Geräten gleichzeitig zu koppeln. So lässt sich auch mal schnell zw. Handy und Tablet umschalten. Leider sind Tastaturen in der Regel noch immer recht teuer.

 

Es folgen die restlichen Gadgets der Reihe nach aufgelistet. Vielleicht kann uns der ein oder andere Leser noch weitere gute Geräte empfehlen. Hersteller, die gerne eine Rezession von mir hätte, dürfen mich gerne kontaktieren.

 

Eingabegeräte / Tastaturen:

Akku-Packs:

Lautsprecher / -Bluetooth-Adapter:

Headsets:

Auto-Zubehör:

 

Außerdem sollte das Display regelmäßig gesäubert werden, wie diese Gesundheitsstudie bestätigt. Auch wenn nicht völlig ausreichend auf Grund des fehlenden Alkohols im Mittel, gibt es dieses Reinigungsmittel.

Stromanbieterwechsel hin zu Ökostrom

Wie in meinem vorherigen Blog Beitrag geschrieben, nehme ich regelmäßig bei auslaufenden Verträgen oder Sonderkündigungsfristen die Möglichkeit war, um einen bestehenden Vertrag zu kündigen und mich dann neu anzumelden bzw. ggf. zu wechseln. Viele scheuen diesen Aufwand. Da sich aber alles online erledigen lässt und das Einsparpotential beachtlich ist, sollte man diesen Schritt wagen. Im Fall eines Stromanbieters ist es darüber hinaus so, dass die Versorgung zu keinem Zeitraum gefährdet ist. Hat man dort gekündigt, aber ist noch zu keinem neuen Anbieter gewechselt, muss der alte Versorger mit seinem Standardtarif einspringen.

imageIch habe nun das Sonderkündigungsrecht, welches im Rahmen der vermutlich bei den meisten Verbrauchern eingegangenen Preiserhöhung auf Grund der EEG Umlage angefallen ist, wahrgenommen. Eine wirklich sehr zu empfehlende Seite für den eigenen Vergleich ist www.verivox.de.

Einer aktuellen Untersuchung zufolge, welche in der Tagesschau gezeigt wurde, können 80% der Verbraucher durch einen Wechsel Geld einsparen! Ich habe die Gelegenheit genutzt und einen neuen, besseren Ökostromtarif gewählt, als ich ohnehin schon habe. Auf verivox lässt sich die Suche diesbezüglich nämlich genau konfigurieren.

 

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Wer wirklich einen ökologisch sinnvollen Tarif will, sollte entsprechend nur Angebote mit Gütesiegel und hier vorzugsweise “Grüner Strom Label” wählen. Tarife ohne Siegel, die mit Zertifikaten prahlen, sind die Tinte nicht wert, auf der sie gedruckt werden!

Ein gute Seite, die schnell die Unterschiede zw. Zertifikat und Siegel und die Unterschiede der einzelnen Siegel erklärt, findet ihr hier. Neben verivox ist auch diese Seite zum Vergleich von Ökostrom-Tarifen geeignet.

Durch meinen Wechsel zu ÜWAG fahre ich jetzt noch günstiger und bin noch “grüner”. Unabhängig von der Stromsorte gilt aber, v.a. bei Verträgen mit monatlichen Kosten: Regelmäßig kündigen bzw. Sonderkündigungen wahrnehmen!

KabelBW Service Bewertung

Heute wollte ich mein KabelBW Modem anschließen und danach meine neue 100 MBit Leitung aktivieren. Es war Samstag kurz nach 22 Uhr. Im Handbuch heißt es auf der dedizierten Seite zur Leitungsaktivierung, dass dies von Mo-Sa von 7 bis 23 Uhr möglich wäre. Leider erhielt ich folgende Meldung:

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Mich nervte nicht, dass ich noch bis zum nächsten Tag hätte warten müssen, sondern dass ganz klar 23 Uhr im Handbuch steht. Deshalb rief ich in der Hotline, welche ebenfalls auf der gleichen Seite notiert war, an. Ich musste nicht lange warten und hatte eine kompetente und freundliche Mitarbeiterin am Apparat, die auch sehr laut sprach. Vor allem letzteres ist eine Seltenheit heutzutage in den Call Centern. Wie bei allen Zugangsanbietern wird aus Sicherheitsgründen der Name, das Geburtsdatum und die Anschrift zur Verifizierung verlangt. Inwieweit dies Sicherheit bringen soll, ist mir schleierhaft, wenn man bedenkt, dass derartige Informationen ohne weiteres im Netz zu finden sind.

Jedenfalls wurde mein Anschluss umgehend aktiviert und knapp 10 Minuten später konnte ich den vollen Speed meiner Leitung genießen. Trotz des kleinen Patzers mit der Fehlinformationen kann ich hier also Positives berichten.

Da ich vor einem viertel Jahr ebenfalls schon bei KabelBW war (ca. 3 Jahre lang), kann ich jedem zu einem entsprechenden Vertrag raten. Ich habe auch in meinem Bekanntenkreis bzw. bei meiner Familie entsprechende Anschlüsse beauftragt. Dabei kam es ausschließlich zu guten Erfahrungen. Trotzdem der Hinweis von meiner Seite (aber das gilt für alle Verträge): Kündigt immer nach den 2 Jahren bzw. nehmt Sonderkündigungen immer wahr, um neue Verträge abzuschließen, denn als Neukunde spart man in der Regel immer Geld (vergleicht auch meinen anderen Beitrag hierzu). Ich bekam beispielsweise einen Neukundenbonus, eine im ersten Jahr reduzierte Rate und einen Online Bonus. Zusätzlich haben “meine Eltern” mich geworben, was nochmals einen Werbebonus bringt. Und das tolle am neuen Vertrag: Inzwischen gibt es endlich auch einen 5 MBit Upload, welchen ich damit erhalten habe! Das ist noch nicht so schnell wir das Pendant von Kabel Deutschland, aber immerhin.

Übrigens lässt sich auf www.speedtest.net die Geschwindigkeit testen. Allerdings ist das nur ein Mittel um grob zu prüfen, ob der Provider hält, was er verspricht, denn um z.B. 100 MBit voll auszureizen, muss die entsprechende Gegenstelle auch das liefern können und der eigene PC darf nicht durch Hintergrunddienste ausgebremst werden:

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