Developer Open Space 2013 – Teil 2

 

Mein Resümee zu Tag 1 – dem “Workshop-Tag”:

Tag1 Panorama

Knapp 100 Teilnehmer waren am ersten Tag anwesend. Es wurden zahlenmäßig genauso viele Workshops angeboten wie im Jahr zuvor. Ein stark limitierender Faktor ist verständlicherweise die Zeit, was mir die Teilnehmer als Hauptmanko genannt haben. Sessions, die besonders auf das Internet angewiesen waren, hatten zudem mit der schlechten Anbindung zu kämpfen. Hinweis von meiner Seite: Vielleicht sollten Setups im nächsten Jahr per USB-Stick verteilt werden. Ansonsten ziehen die meisten ein positives Fazit. Persönlich wurden meine Erwartungen im Architektur Workshop nicht ganz erfüllt. Als Erfahrungen mitgenommen habe ich wie andere Entwickler an das Thema Architektur herangehen und welche Hilfsmittel sie einsetzen. Sicher bin ich mir bei einem: Guten Architektur Schulungen wäre eine hoher Teilnehmerquote sicher!

Besonders lohnenswert – wie sollte es auf einem Open Space auch anders sein – waren die Gespräche in den Pausen, allen voran zum Thema Scrum. Hier noch die zwei erwähnten Buchempfehlungen von Boris Gloger (Produkte zuverlässig und schnell entwickeln und Der agile Festpreis (von mir nicht gelesen)). Hierzu will ich heute eine Session anregen, die sich mit konkreten Fragen beschäftigt, d.h. eine Fragerunde zu Scrum. Beispielsweise wird in der Literatur einhellig die Meinung vertreten, dass Entwickler die User Stories schreiben sollen. Davon bin ich beispielsweise gar nicht überzeugt. Was ist, wenn das Team das Sprintziel früher erreicht? Sollte der Sprint deshalb gekürzt werden, wenngleich eine Verlängerung immer auszuschließen ist. Schauen wir mal wie das Interesse sein wird.

Interessant war auch eine Diskussion über Staging und Continuous Integration, was sich übrigens hervorragend an die Scrum Gespräche angeschlossen hat (vgl. Balanced Agility). Bei uns im Betrieb haben wir einen sehr gut funktionierenden Deployment Prozess mit TeamCity implementiert. Mich würde interessieren wie es in anderen Firmen aussieht und ob die Entwickler mit ihren Lösungen zufrieden sind.

Gegen Ende wurde noch in kleiner Runde auf die bereits im Sommer von Johannes Hofmeister angeregte “Sexismus”-Session eingegangen. Da Johannes das für heute in diskussionsgerechter Form aufbereitet hat, will ich an dieser Stelle nicht vorgreifen.

Besonders cool fand ich die Teilnahme unseres jüngsten Teilnehmers mit gerade einmal 14 Jahren. Er schaute sich die Session über Android/iOS Entwicklung an. In einem kurzen Interview sagte er mir, dass er bereits für den Windows Store mit C# entwickelt hat und das Gelernte zuhause weiterverfolgen will.

Die neusten Fotos gibt es wie immer hier. Wer ebenfalls Fotos geschossen hat, kann diese dort ebenfalls hochladen.

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