Aus der täglichen Retrospektive #2

Aufgrund von unterschiedlichen Browserversionen und Extensions oder wegen gecachten Inhalten kam es bei der Abnahme von User Stories bei uns häufig zu Problemen. Beispielsweise wurden alte Styles oder falsche Bilder geladen. Eine weitere Störquelle waren Fehler in Fremdsprachen oder in besonderen Daten-Konstellationen (sehr lange Breadcrumb, tiefe Hierarchien).

Daraus zogen wir zwei Konsequenzen:

  • Alle Tester und der PO bekamen die PortableApps.com Plattform, in welcher Firefox und Chrome mit einheitlichen Extensions und Konfigurationen installiert sind. Zwei Konfigurationen bewirken unter anderem, dass nichts gecacht wird und nach dem Schließen des Browsers alle Daten entfernt werden. Außerdem ist das NoTracking-Kennzeichen aktiviert. Per copy & paste kann ein weiterer Tester schnell “die Testumgebung” erhalten.
  • Darüber hinaus legten wir für besagte Konstellationen Lesezeichen in den Leisten an und dokumentierten den Soll-Stand. Im Unternehmenswiki ist der formale Abnahmeablauf festgehalten.

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2 thoughts on “Aus der täglichen Retrospektive #2

  1. Sebastian 2. August 2014 um 9:25 Reply

    Fällt mir nur mir der Logik Fehler auf?

    Die Test-Division ist nochmal wofür da?
    Achja genau, sie repräsentieren den User.

    Also geht ihr jetzt dahin zu sagen wenn die Tests nicht das gewünschte Ergebniss liefern dann krempeln wir einfach die Tester um?

    Unterschiedliche Browser und Extensions sind nun mal die Realität. Ich bin mir sicher so simpel ist es nicht und ihr hattet gute Gründe(für so blöd halte ich dich einfach nicht) aber von aussen wirkt das schon sehr merkwürdig.

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    • Uli Armbruster 3. August 2014 um 17:04 Reply

      Wir machen das genauso wie die Big Player, z.B. YouTube. Da werden einfach alte Browser nicht mehr unterstützt. Selbst beim eigenen Produkt – Chrome – unterstützen sie nur eine bestimmte Anzahl an älteren Versionen. So handhaben es auch viele Frameworks. MSpec unterstützt beispielsweise auch nur noch die vorherige ReSharper Version.
      Und wir reden hier von gravierenden Extensions wie z.B. NoScript, welches JavaScript blockiert. Das ist sicherlich nicht repräsentativ für den durchschnittlichen Anwender. Generell haben die durchschnittlichen Anwender, zumindest meiner Erfahrung nach, nur wenige bis gar keine Extensions installiert. Demzufolge empfinde ich es vielmehr so, dass wir die Tester dahingehend umgestellt haben, dass sie eher den Anwender repräsentieren.
      Und bei mehrfachen Änderungen am Tag, wenn die Tester quasi immer auf der Webseite sind, dann hängt das Zeugs eben mal im Cache. Das ist beim durchschnittlichen Besucher ebenfalls nicht gegeen.

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