Wenn es ein bisschen mehr sein darf – Zusatzleistungen für IT-ler

Die Karrierebibel nennt in ihrem Beitrag die Top 10 Benefits der Arbeitgeber. Erwartungsgemäß sind flexible Arbeitszeiten und Home Office ganz oben. Der Firmenwagen rangiert hingegen nur noch auf Platz 6.

Neben diesen – in der Regel bekannten und häufig angebotenen – Zusatzleistungen würde ich gerne wissen, was euch abseits vom Mainstream reizen würde. Dazu ein paar Gedanken meinerseits:

  • Eine Putzfrau für die eigene Wohnung
  • 2 extra Urlaubstage nach 10-jähriger Firmenzugehörigkeit (z.B. 32 statt 30)
  • Zusatzkrankenversicherung (z.B. für Heilpraktiker, Zähne oder Brillen)
  • Freistellung und Übernahme der Kosten für eure Fachvorträge, Community Touren oder Vorlesungen (sprich ihr betätigt euch nebenher als Referent und die Firma unterstützt euch voll dabei)
  • Regelmäßige Firmenausflüge (z.B. mal an den Bodensee)
  • Jahresticket für den Nahverkehr (dann kann es freitags direkt zum TGIF-Bierchen gehen)
  • Provision bei Vermittlung von Kunden oder neuen Mitarbeitern (bringt allen etwas)
  • Übernahme der Kosten fürs Fitnessstudio
  • Home Office Ausstattung (abseits vom Mainstream z.B. höhenverstellbare Schreibtische oder W-LAN Router)
  • Kindle / Tablet
  • Unterstützung beim Hobby (beim Marathon-Läufer z.B. Laufschuhe, Startgebühr und Shirt)
  • Kostenfreie Getränke
  • Tischkicker
  • Mitnahme von Urlaub ins Folgejahr
  • Auszahlung Urlaubstage

Ich bin gespannt, was euch einfällt. In ein paar Tagen will ich mit den Vorschlägen eine Umfrage über Facebook / Twitter starten, um zu schauen, welche davon vielleicht bei uns zum Einsatz kommen sollten.

In meinem vorherigen Beitrag habe ich zur Diskussion über die Anforderungen an ein modernes Büro angeregt.

Mit Tag(s) versehen:

9 thoughts on “Wenn es ein bisschen mehr sein darf – Zusatzleistungen für IT-ler

  1. […] Urlaubstagen nach 10 Jahren Firmenzugehörigkeit? Oder einer vom Arbeitgeber gesponserten Putzfrau? Hier könnt ihr eure Meinung […]

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  2. Anonymous 28. Oktober 2015 um 22:55 Reply

    Definitiv für mich ein Plus: guter Kaffee aus einer vernünftigen Maschine mit frischer Milch.

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  3. Gregor Woiwode 29. Oktober 2015 um 11:45 Reply

    Mein Highlight ist „Eine Putzfrau für die eigene Wohnung“. Ich habe des öfteren das Problem, dass ich mich auf ein konkretes Problem konzentrieren möchte. Allerdings kommt mir dann der Haushalt in die Quere und der will schließlich erledigt sein.

    Als Software-Developer möchte ich nicht im Dreck leben.
    Meine These – „A Clean Room leads into Clean Code.“

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    • Uli Armbruster 29. Oktober 2015 um 12:41 Reply

      Definitiv. Für Consultings auf Dienstreisen ist die Wohnung sowieso ein Staubfanggelände. Ich habe aber schon von ein paar IT-lern gehört, dass deren Frauen das nicht möchten.

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      • Mario Noack (@marionoack) 29. Oktober 2015 um 14:51 Reply

        Putzfrau würde ich auch nicht wollen und ich könnte mir das steuerlich sehr schwierig vorstellen (sowohl für die Firma, als auch für den Kunden).

        Dienstwagen ist klar ein Punkt, da die Firma meist einfach günstig leasen kann. Unser letzter Vergleich privat (gebraucht) kaufen gegen Firmenleasing mit Komplettkostenübernahme war privat nicht zu gewinnen.

        Provision und Handy/Tablet sind auch immer fein. Freistellung + Kostenübernahme für Vorträge (Konsum+Halten) gehen dann schon Richtung Traum ;-)

        Als Elternteil ist ne flexible Arbeitszeit auch immer wichtig. Oft kann man sich nicht aussuchen, wann KiGa oder Schule beginnt / endet.

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        • Uli Armbruster 29. Oktober 2015 um 17:36 Reply

          Für mich wäre das auch ideal, aber wie das natürlich steuerlich ist, wäre zu klären. Die Idee wurde mir interessanterweise von einer bekannten IT-lerin genannt.

          Dienstwagen: Das gilt nur, wenn man sich ein neues Auto zulegen muss. Wenn man dieses schon hat, es keine Probleme macht und lediglich 1.000 – 3.000 Km im Jahr fährt, ist das nicht mehr der Fall. Oder andere Nettolohnoptimierungen bringen mehr als das Firmenfahrzeug.

          Ist eine flexible Arbeitszeit nicht inzwischen wie freie Getränke Standard in der IT?

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  4. Sebastian 16. November 2015 um 20:15 Reply

    Hallo Uli,

    Alles was auf monetäre Zusatzleistungen hinausläuft finde ich im Prinzip überflüssig. Das sollte sich dann lieber durch ein entsprechendes Gehalt abbilden, von mir aus leistungsbezogen(ist allerdings in unserer Branche nur sehr schwierig messbar – mit allen Vor-und Nachteilen). Das es Ausnahmen wie Dienstwagen gibt, wurde ja schon erwähnt.

    Was ich als dickes Plus empfinde:

    1.) Eine Dusche/Umkleideraum wie du auch schon erwähntest. Von sowas träume ich schon seit Jahren. Wenigstens im Sommer wäre dann Fahrrad angesagt, da kann ich mir das Joggen nach Feierabend sparen und gewinne Zeit – immer noch die wichtigste Währung.

    2.) Einen Ruheraum. Mal ne halbe Stunde die Augen zu und loslassen ist oftmals hilfreicher als der 12. Kaffee des Tages. So mancher Nacken/Kopfschmerz liesse sich so vermeiden.

    3.) So banal und breitgetreten es mal wieder klingt – Unterstützung in der persönlichen Fortbildung durch Freistellung/reingeholte Trainer/whatever. Eigentlich hat sich die Erkentniss ja hier längst durchgesetzt – in der Praxis bleibt davon aber immer noch viel viel zu wenig übrig. Im Kern läufts hier immer wieder auf die Zeit hinaus und garnicht so sehr aufs Geld, je besser du bist, desto weniger gern gibt man dich her. Ich erlebe hier immer wieder das die Leute auf Lehrgänge geschickt werden auf die man auch mal 1-2 Wochen verzichten kann.

    *Sebastian

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    • Uli Armbruster 20. November 2015 um 14:06 Reply

      Ich finde nicht alle monetären Zusatzleistungen überflüssig. Manchmal fahren beide Seiten sehr gut damit. Leider lassen sich viele Angestellte, v.a. im eher niedrigen Lohnbereich, davon blenden. Die denken dann nicht an die ganzen Nachteile wie z.B. dass das Arbeitslosengeld vom regelmäßigen Einkommen abhängig ist. Oder das Krankentagegeld. Oder die Berufsunfähigkeitsversicherung.

      1) Dusche: Das hatte ich tatsächlich bei den must-haves in unserer Liste. Leider bieten das nur 10% der Büros, sodass ich das in should-haves genommen hae.

      2) Oder ein Fitnessstudio in der Nähe. Ich trinke gar keinen Kaffee und geh um 12 Uhr ins Studio für ne Stunde. Auch eine feine Sache.

      3) Hierzu folgt hoffentlich bald das Video mit Gregor Woiwode, den wir für uns gewinnen konnten. Da haben wir genau das Thema stark adressiert.

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