Train the Trainer

Kürzlich haben wir für unsere Trainer in der co-IT.eu nach Workshops gesucht, um diesen neue Werkzeuge zur Optimierung ihrer Seminare an die Hand zu geben. Die ein oder andere Stellschraube lässt sich bekanntlich immer noch drehen, um das Wissen noch effizienter zu vermitteln. Dabei stellt das Fachliche nicht die Herausforderung dar, vielmehr ist es eine Kunst komplexes Wissen möglichst einfach zu vermitteln, sodass der Teilnehmer das Neue im Alltag auch reproduzieren kann.

Daher waren wir v.a. an Erkenntnissen aus Lernpsychologie und der Pädagogik interessiert. Wie funktioniert das Gedächtnis, wie erzeuge ich Bilder oder erzähle ich meinen Themenstoff als Story (Storytelling). Darüber hinaus waren uns Themen wie Auftreten, Charisma, Schlagfertigkeit oder aber Kritikfähigkeit wichtig, da diese den fruchtbaren Boden für Wissensvermittlung darstellen.

In einer Workshopprofil Präsentationstechniken haben wir brainstormartig alles notiert, was wir in irgendeiner Form gerne in dem Workshop sehen und hören wollten. Zu dem Zeitpunkt war bereits klar: Wir werden jährlich ein solches Training absolvieren. Demzufolge war nicht das Ziel möglichst viel in kurzer Zeit abzudecken, sondern dedizierte zusammenhängende Themen in einer notwendigen Tiefe. Mit der Wunschliste und der Bitte um eine Konzeptausarbeitung schrieb ich dann mehrere Unternehmen an. Natürlich nicht ohne über Facebook und Twitter nach Empfehlungen zu fragen. Danke Daniel an dieser Stelle für deine Rückmeldung.

Folgende Unternehmen haben wir kontaktiert:

Mit jedem der Unternehmen habe ich telefoniert, um die Konstellation und den Rahmen sauber abzustecken. Nachdem aufgrund terminlicher Konflikte zwei Anbieter weggefallen waren, haben wir demokratisch in der Gruppe der Teilnehmer die persönlichen Rankings erfasst. Weil ohnehin alle die Rhetorikhelden auf Platz 1 gelistet hatten, war die Sache schnell geklärt.

Der Beitrag soll dem Leser ein paar Anlaufstellen vermitteln und mit der oben verlinkten Wunschliste einen schnelleren Einstieg ermöglichen.

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Angular Fundamentals Workshop in Karlsruhe

Zur Unterstützung des NOSSUED Software Entwicklungs Open Space bieten wir den ersten 2 Teilnehmern, die uns eine Kopie ihres Tickets an schulung@co-IT.eu zukommen lassen, die Teilnahme an unserem 3-tägigen Angular 4 Fundamentals Workshop kostenlos an.

Das Training ist vom 11-13. Juli in unseren modernen, klimatisierten Büros mit höhenverstellbaren Tischen im Herzen von Karlsruhe. Unser Firmenprofil verrät euch mehr.

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Für alle diejenigen, die meinen Blog lesen und nicht zum #nossued gehen können, habe ich ebenfalls eine spezielle Aktion: Wer mir als erstes an die oben genannte E-Mail-Adresse eine Nachricht mit dem Titel „ich blogge“ schreibt und darin seinen Blog verlinkt, der darf auch kostenlos an der Schulung teilnehmen.

#NOSSUED SOFTWARE ENTWICKLUNGS OPEN SPACE 2017

Es ist mal wieder so weit: Zum achten Mal findet #nossued, der Software Open Space der .NET Usergroup in Karlsruhe statt. Termin ist der 14-16 Juli. Zur Anmeldung geht es hier. Der Teilnahmebeitrag kann wie immer frei gewählt werden.

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Impressionen der letzten Open Spaces findet ihr in meinem Blog. Meinen Artikel zum Open Space Format hat die dotnetpro freundlicherweise freigegeben.

Wir du vielleicht schon am Titel erkannt hast, hat sich der Name geändert: Dieser lautet nun Software Entwicklungs Open Space, um dem breiteren Fokus Rechnung zu tragen. Das spiegelt sich im Logo ebenso wieder. Der Hashtag #nossued und die Webseitenadresse sind gleich geblieben.

Wir würden uns freuen, wenn ihr ein wenig Werbung macht und dieses Plakat bei euch in der Firma aushängt. Ihr könnt mich gerne anschreiben, dann senden wir euch Postkarten, Flyer und Plakat zu. Schaut auch auf der dedizierten Facebook Veranstaltung vorbei und teilt diesen Beitrag.

Speedtests vom Coworking auf Teneriffa

Wie versprochen veröffentliche ich die Speedtests aus Teneriffa.

Im Apartment, welches ich über Airbnb gebucht habe, ist das Internet in Ordnung. Der Upload ist noch ausbaufähig und sporadisch treten Probleme mit Skype auf. Bisher konnte ich dies allerdings nur abends feststellen, was unter Umständen damit zu tun hat, dass dann viele gleichzeitig auf das Internet zugreifen. In der Regel klappen die Skype Telkos vormittags gut, Teamviewer funktioniert ebenfalls problemlos.

Speedtest Apartment

Speedtest Apartment (Test mit LAN)

 

Die Uploads meiner YouTube Videos oder die Downloads meiner Pluralsight Kurse führe ich dann trotzdem in den Büros durch. Das folgende Bild verdeutlicht warum.

Speedtest Büros

Speedtest Büros (Test mit LAN)

 

Weder zuhause noch im Coworking Space gab es bisher Ausfälle, wie ich sie fast regelmäßig mit Unitymedia zuhause habe. Die Firewall sind offensichtlich alle weit geöffnet, sodass ich bisher keinerlei Probleme hatte. Lediglich wie W-LAN Reichweite an beiden Orten ist ein wenig dürftig. In jedem Fall hat man direkten Zugang zum LAN.

Ich wette du hast nie geglaubt ich fahr, jetzt coworke ich schon ein Jahr auf Teneriffa

Lange war es ruhig in meinen Channels, was schlicht und ergreifend der vielen Arbeit in unserer neuen Firma co-IT.eu geschuldet war. Ich habe eine ganze Liste an Themen, die ich noch veröffentlichen will, aber starten werde ich mit Berichten aus Teneriffa – die Coworking Location meiner Wahl für den Monat März.

Was waren meine Beweggründe?

  • Die Zeit für Urlaub ist bei mir aktuell nicht gegeben, sodass ich eine urlaubsähnliche Umgebung angestrebt habe. Zudem schlägt mir das Wetter in Deutschland schon seit Jahren aufs Gemüt, sodass ich nach einer Möglichkeit gesucht habe dem künftig jährlich zu entfliehen.
  • Als Firma muss man mehr denn je für Mitarbeiter attraktiv sein, um beim War for Talent nicht den Kürzeren zu ziehen. Gepaart mit Ausflügen als Teambuilding Maßnahme planen wir kommendes Jahr für einige Tag hier her zu kommen. Vor Ort wollen wir Fachartikel schreiben, Social Media Content produzieren, Trainingsinhalte ausarbeiten und offene Diskussionen über Unternehmenswerte führen. Speziell letzteres ist meinem Verständnis nach für ein Startup elementar.
  • Effizienz: Bei meinen regelmäßigen Reflexionen sind mir Punkte aufgefallen, die primär das Thema Effizienz adressieren. Trotz Mehrarbeit – so scheint es mir – kommen am Ende weniger produktive Ergebnisse heraus. Der Wertstrom ist aber für mich persönlich die elementare Kennzahl, die stimmen muss. Wenn das nicht der Fall ist, muss am bestehenden System etwas geändert werden. Wer sich mit Effizienz beschäfigt, wird früher oder später über die Eisenhower-Matrix, die Theory of Constraints und vielleicht auch über das Standardwerk von Stephen Covey stolpern. In einem weiteren Beitrag werde ich hierauf noch eingehen.
  • Entschleunigung: Zwangsläufig musste ich mich nach dem Erkennen der obigen Probleme auch mit dem Thema Entschleunigung auseinander setzen.Dies gelingt am besten in einer neuen Umgebung. Bekanntlich haben unsere Nachbarn aus dem Süden diesbezüglich eine andere Mentalität als wir Deutschen. Deshalb bin ich gespannt, was ich hier für mich mitnehmen kann.

Wie wollte ich das lösen?

  • Zunächst einmal raus aus der alltäglichen Umgebung, raus aus der Telefonhölle und der täglichen Klein-Klein-Arbeit.
  • Weg, aber nicht zu weit weg, sodass ich, sollte ich künftig im Winter für 2-3 Monate in den Süden entfliehen, im Zweifel auch schnell für wichtige Meetings oder private Notfälle zuhause sein könnte.
  • Warm, aber nicht zu warm, denn bei der feuchtwarmen Hitze wie sie in Thailand oder der Dominikanischen Repulibik vorherrscht lässt es sich nicht mehr gut arbeiten.
  • Schnelles Internet ist die Grundvoraussetzung in meinem Beruf. Ich wollte mich nicht auf verkäuferähnliche Aussagen verlassen, sodass ich in meinem Bekanntenkreis nach Kontakten gesucht habe, die mir aus erster Hand von den Bedingungen vor Ort erzählen konnten.
  • Separate Büros standen ebenso auf meinem Zettel, da das Arbeiten in der Wohnung zwangsläufig wieder zur Mehrarbeit führen würde.

Was habe ich also gemacht?

Ich habe meine 7 Sachen gepackt, dazu jegliche Art der Elektronik und bin mit einer guten Freundin, die ebenfalls in der IT-Branche bei unserer befreundten Firma inovex arbeitet, nach Puerto de la Cruz in Teneriffa geflogen. Die Büros im Coworking Space kosten pro Monat 200€. Nach inzwischen 7 Tagen hier kann ich sagen, dass es sich problemlos produktiv arbeiten lässt.

In meiner Playlist auf YouTube könnt ihr das Experiment verfolgen. Inzwischen kam mir zu Ohren, dass Ralf Westphal zu dem Thema schon in der dotnetpro geschrieben hat. Den Artikel werde ich lesen, sobald ich wieder Zugriff auf den Leserbereich habe (danke Chris für den Hinweis!). Zum Bericht über das Internet vor Ort geht es hier.

Eine kleine Notiz am Rande: Den Beitrag habe ich nach dem Ansatz „Start with why“ von Simon Sinek verfasst.

Session Die 4 tierischen Menschentypen

Eine spannende Session mit dem Namen „Die 4 tierischen Menschentypen“ gab es dieses Jahr beim Developer Open Space. Das Video habe ich euch in meinem YouTube Kanal zur Disposition gestellt.

Leider bin ich ein wenig zu spät eingestiegen, sodass ein Teil der Einführung fehlt. Macht nichts, denn hier hat Tobias Beck das toll erklärt.

Feedback ist wie immer willkommen. Wenn euch das Video gefällt, dann teilt/liked diesen Beitrag. Wer noch den Link zum Online Self Test möchte, kann mir das in die Kommentare schreiben. Den Blog von Gregor gibt es hier.

Session Unternehmenswerte

Auf das Thema Unternehmenswerte konnte ich schon aus vielen Blickwinkeln schauen: Ob als Mitarbeiter, als Geschäftsführers, als Selbstständiger oder Dienstleister. Umso mehr hat es mich gefreut, dass Daniel Marbach dazu eine Session vorgeschlagen hat. Teilnehmer gab es reichlich. Ich hätte mir zwar  gewünscht, dass mehr aktive Teilnehmer ihre Meinung bei der nach dem Fishbowl-Konzept geführten Diskussion geäußert hätten, aber insgesamt war es eine wirklich gelungene Session. Die Aufnahme hat ein wenig mit Schwächen bei Bild und Ton zu kämpfen, aber unser Schüler Tim hat sein Bestes gegeben, um in der Nachbearbeitung die nötige Qualität rauszuholen.

Das Video darf man gerne als Einladung zur Diskussion verstehen. Deshalb halte ich hier die Punkte fest, die mir im Kopf geblieben sind:

Duzen/Siezen: Ein diskussionswürdiger Punkt, bei dem die Meinungen sicherlich auseinandergehen. In jedem Fall springen immer mehr Unternehmen auf den „Du-Zug“ auf. Klar ist aber auch: Die Anrede muss zur Unternehmenskultur passen. Ein Beispiel aus meinem Alltag sei genannt: Wenn unser Tim, Schüler, kürzlich erst 18 geworden, mit mir arbeitet, dann würde durch das Siezen aus meiner Sicht eine Hürde aufgebaut werden, die ihn bei der Arbeit weniger kreativ und in Bezug auf seine Lösungsansätze weniger „probierfreudig“ machen würde. Die Angst Fehler zu machen und sich an die Vorgaben des Chefs halten zu müssen, wird durch das Duzen einfach gemindert.

Kommunikationsnähe: Kommunikation findet bekanntlich zum Großteil nonverbal statt. Deshalb ist es umso wichtiger, eine möglichst hohe „Kommunikationsnähe“ zu erreichen. Sei es durch regelmäßige Treffen vor Ort (bei verteilten Mitarbeitern) oder durch Videokonferenzen. Chats und E-Mails sollten mehr durch die vorher genannten Punkte ersetzt werden. Für mich wird dabei einfach mehr Menschlichkeit vermittelt, die auch größere Meinungsunterschiede überwinden lässt.

Rituale: Halte ich ebenfalls für sehr effektiv. Seien es nun das Kickern oder Schachspielen in der Mittagspause, das Feierabend-Darts, das TGIF-Bierchen oder das Daily (als Videokonferenz!): Alles trägt zur besseren Kultur bei. Daniel hat mir einmal erzählt, dass bei Particular Videogespräche häufig mit einem „Kaffee-Gespräch“ über das allgemeine Befinden beginnen, bevor über Geschäftliches gesprochen wird.

Loben: Das ist nun mein persönliches Steckenpferd, wobei ich mit meiner Meinung vermutlich eine Minderheit vertrete. Ich halte Lob für Gift. Ein paar Argumente könnt ihr dazu im Video hören. Auf Twitter wurde dazu auch noch etwas gesagt. Dieser Link wurde in dem Kontext empfohlen. Weitere Informationen gibt es hier.

Persönlichkeitsanalyse: Das finde ganz spannend. Mehrere Firmen haben schon Persönlichkeitsanalysen für ihre Mitarbeiter durchführen und diese dazu schulen lassen, um Konfliktpotential zu erkennen und jedem Werkzeuge an die Hand zu geben, sich auf den Kollegen/die Kollegin einzustellen. Im Nachhinein hat mir noch ein Teilnehmer erzählt, dass bei ihnen die Projektgruppen nach dem Ergebnis zusammengestellt wurden. Alle, bei denen dies umgesetzt wurde, haben sich dazu positiv geäußert.

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Hinweis: Das Beitragsbild hat mir Andreas Richter zur Verfügung gestellt.

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