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Seminarabsage bei Lutz und Grub

Ich nehme regelmäßig die Gelegenheit wahr und rezensiere Bücher, bewerte Dienstleister oder berichte von Konferenzen. Egal, ob positiv oder negativ.

Heute möchte ich über eine für mich sehr negative Erfahrung bei der Firma Lutz und Grub in Karlsruhe berichten. Bei dieser hatte ich ein 2-tägiges Seminar zum Thema Projektmanagement gebucht. Um das Ergebnis vorweg zunehmen: Um 9.30 Uhr waren alle Teilnehmer pünktlich im Seminarraum; der Trainer jedoch fehlte. Um 9.40 Uhr wurde das Seminar dann krankheitsbedingt abgesagt.

Nun störe ich mich nicht daran, dass das Seminar abgesagt wurde, weil der Trainer erkrankte und kein Ersatz zur Verfügung stand. Ich störe mich erheblich daran, dass dies erst nach Seminarbeginn festgestellt wurde. Dies hätte sich doch problemlos vermeiden lassen. Zum einen hätte bereits am Vortag eine Benachrichtigung (E-Mail, Telefon) rausgehen können, dass der Termin ggf. nicht gehalten werden kann und dass die Teilnehmer am nächsten Morgen vorher eine finale Zu- oder Absage erhalten werden. Es sei angemerkt, dass es der Trainer laut Aussage von Lutz und Grub bereits am Vortag angeschlagen war. In unserer abteilungsinternen Organisation haben wir dieses Vorgehen sogar schriftlich im Wiki fixiert (siehe Screenshot).

 

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Selbst wenn der Trainer aber morgens aufwacht und aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen muss, würde ich mir immer noch wünschen, dass versucht wird die Teilnehmer möglichst schnell telefonisch oder schriftlich zu informieren. Wenn um 9.30 Uhr Seminarbeginn ist, dann ist eine Meldung um 9.40 Uhr nicht hinnehmbar. Ein kleines Rechenbeispiel soll verdeutlichen, welche hypothetischen Kosten dadurch hätten vermieden werden können: Die Reisezeit für mich betrug insgesamt 3 Stunden. Als Freelancer mit einem Stundensatz von 90€ hätte ich somit 270€ verdienen können. Hinzu kommen die Fahrtkosten, welche bei mir knapp über 10€ betrugen. Damit sind wir bei insgesamt 280€. Welche terminliche Verrenkungen bei mir notwendig waren, um 2 Tage freizuschaufeln, will ich gar nicht erst bewerten.

Generell hatte ich bisher einen guten Eindruck von Lutz und Grub, aber das war für mich doch mehr als ärgerlich. Die Schulung wurde auf nächste Woche verschoben. Diese kann ich weder, noch möchte ich sie wahrnehmen.

Hält der geneigte Leser meine Reaktion für übertrieben?

SmartInspect – Vorerst keine neuen Features

Ich nutze seit mehreren Jahren SmartInspect von Gurock Software. Das Tool für Logging und Tracing hat bei mir immer gute Dienste verrichtet, sodass ich es häufig empfohlen habe. Inzwischen bin ich aber vorsichtig geworden. Ein Blick in die Programmhistorie verrät, dass in den letzten 2 1/4 Jahren lediglich folgende Änderungen durchgeführt (bezogen auf Version 3.3.4, welche am 29.11.2012 veröffentlicht wurde):

  • Added: Support for Delphi XE5 (32 + 64-bit)
  • Added: Support for Visual Studio 2013
  • Added: Support for Delphi XE4 (32 + 64-bit)
  • Added: Support for Delphi XE3 (32 + 64-bit)
  • Added: Support for Visual Studio 2012
  • Fixed: A few issues with the Delphi library that could cause an Access Violation exception (64-bit only)

Zuvor wurde mit Version 3.3.0 am 15.04.2010 das letzte Mal ein etwas umfassenderes Update veröffentlicht.

Unterm Strich lässt sich also sagen, dass in 4 Jahren wenig bis gar keine neuen Features oder Verbesserungen Einzug gehalten haben. Diejenigen, die aber SmartInspect weiterhin mit ihren neuen IDEs nutzen wollten, mussten dementsprechend neue Lizenzen erwerben. Persönlich halte ich das für höchst fragwürdig gegenüber den Kunden.

Über die Jahre hinweg reichte ich immer wieder Vorschläge zu neuen Programmfunktionalitäten ein:

  • Einen ready-to-use E-Mail Logger
  • Das Loggen von verschachtelten Objekten (LogObject loggt nicht die Inhalte von inneren Objekten)
  • Ein Tree Control
  • Ein read-to-use PostSharp Aspect (für Version 3.1)
  • Der Speicherverbrauch bei lokalem TCP Logging, sodass die geöffnete SmartInspect Instanz durchaus mal 1GB Ram verbrauchen kann
  • Ein NuGet Package

Die Antwort war stets die gleiche: Wir nehmen es in die interne Feature Request List auf, sind aber mit der Funktionalität zufrieden und planen aktuell keinen neuen Feature Release. Ein NuGet Package habe ich daraufhin selbst zusammengestellt und veröffentlicht. Gurock Software habe ich darüber informiert und ihnen angeboten, das Paket zu übertragen. Allerdings wurde ich gebeten selbiges wieder einzustellen.

In der letzten E-Mail von Januar 2014 wurde mir Folgendes mitgeteilt:

Es ist in der Tat so, dass wir uns momentan leider nicht auf neue Features für SmartInspect konzentrieren. Dies hat verschiedene Gründe, unter anderem auch den, dass wir mit dem Featureumfang von SmartInspect so insgesamt zufrieden sind. Es gibt verschiedene Dinge, die wir in Zukunft noch gerne in SmartInspect einbauen möchten, allerdings ist SmartInspect in der derzeitigen Version bereits für viele Teams nützlich. Wir veröffentlichen regelmäßig kleinere Updates für neue IDE Versionen, allerdings ist ein größeres Feature Update momentan leider nicht in Entwicklung.

Aktuell kann ich deshalb niemanden empfehlen eine Lizenz zu erwerben, solange unklar ist, wie es um die Weiterentwicklung steht. Ich kann nur die Anwender dazu aufrufen an das Unternehmen zu appellieren und es zu bitten, das Produkt wieder voran zu treiben, v.a. da es aus meiner Ansicht viel Potential hat.

Weiteres Feedback, Feature Requests oder Bugfixing Wünsche könnt ihr einfach in die Kommentare schreiben. Gerne nehme ich auch eine Statement von Gurock Software selbst mit auf.

Support bei Mindjet

Nachdem wir seit knapp einem Monat MindManager lizenziert haben, ziehe ich ein erstes Zwischenfazit:

Der Support und die Hilfestellung zum Produkt sind so, wie ich es nur von wenigen Software Herstellern kenne. Jeden Monat kommen neue Webinare zu dem ohnehin großen Angebot bereits gehaltener hinzu. Fragen, die nicht gleich beantwortet werden können, adressiert Mindjet in einer anschließenden E-Mail. Mit Twitter und Facebook ist die Firma auf den für mich wichtigen sozialen Kanälen vertreten. Inwieweit dort zeitnah reagiert wird, konnte ich noch nicht testen.

Der eigentliche Erwerb des Produktes war zweischneidig: Der Kontakt war freundlich und kompetent, könnte aber ein wenig flotter sein. Die eigentliche Rechnungsabwicklung lief leider nicht fehlerfrei ab, sodass zunächst die Rechnung vom Angebot abwich. Das konnte aber auf Rückfrage schnell behoben werden. Einen Tag später bekam ich sogar einen persönlichen Anruf, in welchem sich unsere Ansprechpartnerin entschuldigte. Das fiel mir sehr positiv auf!

Ebenfalls hervorzuheben war die kostenfreie, speziell auf unsere Fragen ausgerichtete Remote-Konferenz, bei der wir die Produktkenntnisse in den für uns relevanten Themenfeldern vertiefen konnten. Es wurden wirklich alle Fragen und Bereiche zur vollsten Zufriedenheit abgedeckt. Bemerkenswert war die Terminfindung: Aufgrund von Engpässen unsererseits baten wir mittwochs um einen Termin noch innerhalb derselben Woche. Die Zusage für den nächsten Tag erhielt ich bereits 2 Stunden nach meiner Anfrage. Der Seminarleiter zeigte sich fachlich äußerst versiert und war meinen Kollegen und mir sehr sympathisch.

Alles in allem ziehe ich deshalb ein sehr positives Fazit. In einem späteren Blogeintrag adressiere ich dann technische Fragen.

Certified Scrum Product Owner Schulung

Im Zeitraum vom 18. bis 20. Juni nach ich an einer Certified Scrum Product Owner Schulung bei den Trainern Dr. Jürgen Hoffmann und Peter Beck teil. Den Kurs hatte über die wibas GmbH gebucht. Als Veranstaltungsort wählte ich die NTT DATA Ettlingen Academy.

 

Location

Das Angebot an kostenfreien Parkplätzen war optimal, sodass unnötig langes Suchen am frühen Morgen ausblieb. Die verfügbaren Räume waren schön hell mit genügend Platz für die knapp 20 Kursteilnehmer. Leider mangelte es an einer Klimaanlage, was mir bei tropischen 35°C besonders negativ auffiel. In den kleinen Pausen konnte man sich mit frischem Obst und Gebäck stärken; zur Mittagszeit gab es Essen in der Kantine, welche einen schönen Balkon mit Teich zur geistigen Erholung bot.  Bedenkt man die kurze Strecke für Karlsruher war es geradezu ideal..

 

Die Trainer

Eine kurze Recherche ergab, dass es sich um zwei etablierte, langjährige Trainer handelte, die in der Community recht arriviert sind. Deshalb bekamen die Teilnehmer das, was sie vermutlich am meisten hören wollten: Praxisberichte. Die Frage “Wie habt ihr das bei euch gemacht” kam so ziemlich jedem über die Lippen. Hierfür gibt es von mir “volle Punktzahl”. Die Aussagen waren klar, die didaktischen Methoden variierten in einem gesunden Maße und durch die Backlogs der einzelnen Gruppen konnte jeder in die Themenfokussierung eingreifen. Negativ fielen mir folgende Dinge auf:

Aufgrund meiner T-Shirt Wahl, welche meine Entwicklerwurzeln offen zeigte, wurde wohl der Eindruck bei den Trainern perpetuiert, dass man mich auch als solchen “coachen” sollte. Zumindest empfand ich dies teilweise so bei Gesprächen. Als ich mich zur Aussage, dass es gängige Praxis sei die Entwickler die Product Backlog Items schreiben zu lassen, kritisch äußerte und darüber diskutieren wollte, wurde dies einfach abgetan. Inzwischen habe ich vermehrt in der Community, unter anderem am .NET Open Space, das Thema aufgeworfen. Mein Resümee: Gängige Praxis sieht anders aus. Allerdings möchte ich fairerweise an dieser Stelle anmerken, dass selbst in der Fachliteratur (u.a. im Werk von Boris Gloger) ähnliche Aussagen stehen. Mir geht es jedoch darum, dass ich mich eine Schublade gesteckt sah, sodass eine konstruktive Diskussion in diesem konkreten Fall nicht zu Stande kam.

Ein weiterer Punkt waren ein paar wenige (!) fragwürdige Aussagen. Eine davon implizierte, dass die Definition of Done immanent unvollständig sein müsse, wenn das Produkt keine 100%ige Evolvierbarkeit aufweise.

Rein subjektiv gefielen mir die ausgewählten Planspiele nicht. Das lag vielleicht daran, dass es sich nicht um Geschäftsprozesse handelte. Vielleicht auch an den konkret gewählten Szenarien, wie das Bauen eines Lego-Parks für Kinder. Bei der zu Beginn gewählten Teambildungsmaßnahme mussten Seesterne gelegt werden. Eine gängige Praxis, wie ich von Bekannten mit selbiger Zertifizierung erfahren habe. Allerdings wurde es so umgesetzt, dass die Teams bereits blind in den Raum kommen, die Materialien finden und Position begeben mussten. Wenn aber die erste Gruppe direkt am Eingang stehen bleibt, dann ist das Resultat, dass mehrere Teams vorerst einfach rumstehen müssen, bis der erste Durchgang beendet wurde. Der Lerneffekt ist für mich genauso gegeben, wenn die Teams bereits im Raum mit den Materialien platziert wären. Sehr positiv wiederum kann ich über das Fallbeispiel zur Schätzung in Story Points im warmen Garten berichten. Die Teams sollten sich hierbei auf die Komplexität zum Entfernen von Gegenständen für den bevorstehenden Besuch von Obama (der an diesem Tag tatsächlich in Berlin war) einigen. Das fing bei Aschenbechern an, ging über Tische und hörte bei Autos auf.

 

Zur Schulung

Als einziges Angebot, welches ich in der näheren Umgebung finden konnte, ging dieser Kurs über 3 Tage. Die üblichen Schulungen sind in der Regel auf 2 Tage ausgelegt. Planspiele sind aber relativ zeitaufwendig und der Wunsch nach Erfahrungsberichten der Trainer führt zu starken Verzögerungen. Deshalb kann ich nur jedem empfehlen 3-tägige Seminare zu bevorzugen.

Die Kosten lagen auf gängigem Marktniveau. Bei entsprechendem Vorlauf wird Frühbucherrabatt gewährt.

Als Schulungszeiten waren 10-18 Uhr am ersten Tag und 9-17 Uhr an den darauffolgenden Tagen geplant. Diese wurden recht gut eingehalten, was nach meiner Erfahrung bei Schulungen sonst nur selten funktioniert.

Bereits vor Kursbeginn erhielt ich eine E-Mail mit Vorschlägen zur Vorbereitung. Während der Schulung wurde ein eigens dafür eingerichteter DropBox Ordner kontinuierlich aktualisiert. Darin landeten neben kostenlosen Ebooks die Fotoaufnahmen der erstellten Materialien (quasi eine Timeline der Flip Chart Blätter), sowie diverse Vorlagen und weiterführende Materialien. Ein dediziertes Dokument mit den erarbeiteten Inhalten gab es nicht.

Das klar kommunizierte Ziel war es jeden in die Lage zu versetzen, entscheiden zu können, ob Scrum mit seinen Prinzipien und Werten für das eigene Unternehmen geeignet ist und sich etablieren lässt. Der Fokus lag natürlich auf der Rolle des Product Owners, ist aber auch nach Aussagen der Trainer mit der des Scrum Master zu 80-90% deckungsgleich. Die restlichen 10-20% wurden dann aber speziell hervorgehoben bzw. ggf. auch intensiver erörtert.

Wer viele Planspiele, viel Eigenarbeit, viel Stehen und wenig PowerPoint Slides bevorzugt, kommt definitiv auf seine Kosten. Mir persönlich hätte ein wenig mehr “klassische” Schulung mit theorielastigerem Vorgehen besser zugesagt. Nach meinem Gefühl kommen dadurch mehr Fragen auf, v.a. abseits der der trivialen Oberflächenthemen. Das bestätigte sich für mich im Nachhinein beim Lesen der oben genannten Lektüre von Boris Gloger wieder. (Wenn Folien übrigens schlecht sind, dann weil der Autor Fehler gemacht hat, nicht weil diese per sé schlecht sein müssen, siehe meine Buchempfehlung.) Allerdings verhält es sich so, dass ich nach einer theorielastigen Sitzung der Einzige war,  der diese positiv bewertete. Deswegen gilt: Die Schulung muss nach der eigenen Präferenz ausgewählt werden.

 

Fazit

Auf einer Skala von 1 bis 10 gibt es von mir eine 7 mit dem klaren Hinweis, dass ich die Schulung für Menschen mit anderem Lernmodus durchaus bei 9-10 sehen würde. Darüber hinaus halte ich eine derartige Schulung für ganze Scrum Teams durchaus für förderlich, speziell wenn sich Fallbeispiele und Themen mitbestimmen lassen. Es bleibt ein positiver Rückblick mit kleinen Makeln und dem Ratschlag, dass auch das Seminar das Lesen entsprechender Fachliteratur nicht ersetzt (vice versa!).

Feedback zur dotnet pro

Ich bin begeisterter dotnet pro Leser. Aus meiner Sicht ist es die führende deutsche Fachzeitschrift für .NET Entwickler. Durch die Erweiterung des Themengebietes weit über reine .NET Themen hinaus wird inzwischen aber ein wesentlich größeres Publikum angesprochen. Mir ist von vielen IT Firmen bekannt, dass sie ein entsprechendes Zeitschriften Abo besitzen, um es den Mitarbeitern kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Wie kürzlich in diesem chip.de – Artikel erläutert, ist das einer von vielen guten Wegen, um die Mitarbeiter als Selbstentwickler zu fördern bzw. darin zu unterstützen. Lebenslanges Lernen wurde von der europäischen Union als elementare Fähigkeit in der heutigen Gesellschaft deklariert.

Im Folgenden will ich 3 Punkte nennen, bei denen ich persönlich noch Optimierungspotential sehe. Diese sollen als konstruktive Kritik an der dotnet pro wahrgenommen werden. Falls ihr das anders seht oder Punkte ergänzen wollte, so beteiligt euch doch in Form von Kommentaren oder Tweets.

 

Aktuell fehlt es noch an einer dedizierten Kindle Ausgabe. Dies soll sich aber laut Aussage von Tilman Börner bis bereits dieses Jahr im Herbst ändern.

Eine bessere Suche im Kundenbereich, die feingranulare Suchkriterien erlaubt: Hierzu möchte ich eine E-Mail veröffentlichen, auf die mir ebenfalls Tilman Börner geantwortet hat.

Guten Tag,

kann man denn auf der Homepage im Archiv auch nach allen Artikel einer Reihe suchen, z.B. anhand des dnp Codes? Beispiel: Ich will alle Artikel aus der Reihe ScharfesC. Unter anderem hat ein Artikel den Code A1109ScharfesC. Wenn ich allerdings nach *ScharfesC suche, findet es nichts.

Hallo Herr Armbruster,

nein, das geht nicht. Sie können aber entweder nach dem Autor suchen. Dann findet er allerdings auch Artikel des Autors, die nicht zu der Reihe gehören. Oder Sie suchen nach „scharfes C“. Dann findet er aller der Reihe. Allerdings auch noch welche, die darauf Bezug nehmen.

Die teilweise überlangen Artikel empfinde ich persönlich nicht als vorteilhaft. Das ist sicherlich Geschmackssache. Allerdings sind auch viele Artikel künstlich durch riesige Einleitungen aufgebläht, was für mein Verständnis für einen Fachartikel nicht immer notwendig ist.

Ich bin mir bewusst, dass v.a. der letzte Punkte diskussionsbedürftig ist. Wie seht ihr das?

Geschäftspraktiken der ppedv AG

Heute möchte ich über ein weniger erfreuliches Thema sprechen: Die Geschäftspraktiken der ppedv AG. Bis 2010 besuchte ich regelmäßig Schulungen in der Karlsruher Zweigstelle. Mein ehemaliger Kollege Steffen K.  und mein aktueller Kollege Samuel Isaac waren ebenfalls bereits Kunde.

Nun verhält es sich seit Monaten so, dass ich vergeblich versuche unsere Kundendaten dort löschen zu lassen, primär um keine unerwünschte Werbung mehr zu erhalten. Im September 2012 verfasste ich folgende E-Mail:

Guten Tag,

inzwischen schreibe ich Ihnen seit einem Jahr regelmäßig, dass ich keine weitere Werbung in irgendeiner Form, ob nun per Post oder Email, wünsche. Nachdem Sie mir mehrmals bestätigt haben, dass ich nun keine weiteren Werbemeldungen erhalte, habe ich soeben wieder den aktuellen Schulungskatalog erhalten.

Deshalb hier von mir sachgemäß formuliert. Sehen Sie es als letzte Warnung:

Sie wurden nun mehrfach aufgefordert Werbemaßnahmen zu unterlassen und jegliche von mir gespeicherte Daten zu löschen. Sollte ich weiterhin von Ihnen in irgendeiner Form angeschrieben werden, sehe ich mich gezwungen rechtliche Schritte einzuleiten. Darüber hinaus gebe ich hiermit als IT-Leiter den Auftrag, alle sonstigen Daten der Firma heco gmbh und deren Mitarbeiter zu löschen. Speziell weiße ich Sie auf Herrn Samuel Isaac (ehemals Esaak) hin, der ebenfalls Schulungen besucht hatte.

 

Darauf erhielt ich eine Antwort in der sinngemäß steht, dass ich angeblich aus dem Verteiler für Werbung gestrichen worden sei, dass aber zur Qualitätssicherung der Adressdaten mind. 1x jährlich jeder Kunde postalisch qualifiziert wird. Nachdem sich keine Besserung einstellte, verfassten ich und mein Kollege im Januar folgende E-Mail, deren Betreff “Letzte Aufforderung” lautet:

Guten Tag,

nach Rücksprache mit unserem Datenschutzbeauftragten und unserem Rechtsanwalt fordere ich Sie hiermit das letzte Mal auf mit postalisch oder in sonstiger Form zu adressieren. Ich weise Sie ausdrücklich gemäß §20 und $6 BDSG darauf hin, dass ich mein hiermit mein Widerspruchsrecht in Anspruch nehme und Sie auffordere meine Daten zu sperren!

Sofern Sie ein weiteres Mal gegen diese Regelung verstoßen, sehen wir uns gezwungen rechtliche Schritte einzuleiten. Herr Isaac wird Sie ebenfalls in gleicher Form benachrichtigen, sodass Sie auch von ihm eine entsprechende Sperr-Aufforderung erhalten. Im Rahmen meiner Funktion als IT Abteilungsleiter widerspreche ich hiermit im Namen unseres Unternehmens jeglicher Kontaktierung!

§20 Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten; Widerspruchsrecht

Siehe hierzu Abs. 3 An die Stelle einer Löschung tritt eine Sperrung, soweit

1. einer Löschung gesetzliche, satzungsmäßige oder vertragliche Aufbewahrungsfristen entgegenstehen,

2. Grund zu der Annahme besteht, dass durch eine Löschung schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt würden, oder

3. eine Löschung wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist.

§6 Rechte des Betroffenden:

Abs: 1 Die Rechte des Betroffenen auf Auskunft (§§ 19, 34) und auf Berichtigung, Löschung oder Sperrung (§§ 20, 35) können nicht durch Rechtsgeschäft ausgeschlossen oder beschränkt werden.

 

20130314_183818Leider erhielten wir diese Woche wieder Werbung in Form eines Schulungskatalogs. Selbst unser ehemaliger Kollege, der seit Jahren nicht mehr für uns tätig ist, wird weiterhin angeschrieben.

 

 

 

 

 

 

Persönlich halte ich das für keine gesunde Basis für eine Geschäftsbeziehung, sodass ich hoffe, den Kontakt baldmöglichst beenden zu können. Ich vermute darüber hinaus, dass hier rechtliche Verstöße vorliegen. Aus diesem Grund will ich nun einen Anwalt kontaktieren. Doch im Vorhinein suche ich noch nach weiteren Personen, die ebenfalls auf ähnlich fragwürdige Geschäftspraktiken der ppedv AG gestoßen sind. Gerne hier als Kommentar hinterlassen oder mich über Facebook, Twitter oder per E-Mail kontaktieren.

Mobile Serie – Gadgets

Im Rahmen unserer Inhouse Schulung haben wir diverse Gadgets (= Zubehör) für mobile Geräte wie Handys und Tablets vorgestellt. Die Krux bei Gadgets ist immer, dass der Teufel im Detail steckt und man erst nach dem Kauf merkt, worauf es zu achten gegolten hätte.

Deshalb erörtere ich an einigen Beispielen solche Problempunkte, welche wir in der Praxis festgestellt haben. Im Anschluss folgt die vollständige Auflistung aller Geräte, allerdings sind nicht alle davon von meinen Kollegen und mir getestet worden.

Generell ist zu sagen, dass es sinnvoll ist sich Bewertungen, v.a. auch die negativen, gut durchzulesen und sich im Vorhinein genau Gedanken zu machen, wie das Einsatzszenario ist. Idealerweise nutzt man das 2-wöchige Rückgaberecht bei Online Einkäufen für ausgiebige Tests. Mein Kollege Samuel Isaac war maßgeblich an der Zusammentragung beteiligt und soll hier der Vollständigkeit halber genannt werden.

 

Fall 1: Mobiler Akku

Gleich in diesem ersten Beispiel kann einiges schief laufen. Wer z.B. diesen Akku hier kauft, ärgert sich später mit dem Problem herum, dass das gleichzeitige Aufladen und die Geräteverwendung praktisch ausgeschlossen sind. Selbst wenn das Handy samt angeschlossenem Akku bewegungslos auf den Tisch gelegt wird, kann durch eine leichte Tischerschütterung die Verbindung wieder verloren gehen. Besser ist deshalb dieses Gerät.

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Fall 2: Mobiles KFZ Ladekabel

Wer darauf achtet, dass es sich um ein ausziehbares Kabel handelt, der entgeht nervigem Abbinden und ggf. abreißen durch Beifahrer. Ein kleiner, aber feiner Unterschied! Für 2,90€ ist eine echte Empfehlung.

 

Fall 3: Headset

Persönlich bevorzuge ich Headsets, welche nicht nur zum Telefonieren gedacht sind. Denn ich will damit genauso Musik hören, Filme anschauen, GPS Routenanweisungen konsumieren, Sprachaufzeichnungen tätigen oder Skype Gespräche führen können. Leider ist dafür nicht jedes Headset ausgelegt. In diesem Fall soll der Vergleich zweier Produkte vom gleichen Hersteller dienen: Während diese Ausgabe lediglich die Telefonfunktion abdeckt, habe ich mit diesem Produkt alle oben genannte Funktionen. Ersteres bietet dafür allerdings eine enorm hohe Akkulaufzeit samt mobiler Ladebox, d.h. es ist vorwiegend für Vieltelefonierer geeignet, die nicht täglich ihr Gerät aufladen können. Beide Produkte bieten jedoch einen sehr hohen Tragekomfort, was den anpass- und austauschbaren Gel-Ohrstöpseln zu verdanken ist. Klammerhalterungen sind hingegen gar nicht geeignet!

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Fall 4: Mobile Cases

Ohne Schutztasche am Handy durch die Weltgeschichte zu laufen, führt früher oder später zu einem kaputten Display – immer! Deshalb sollte gleich zusammen mit dem Gerät ein entsprechendes Case gekauft werden. Hier gibt es zum einen gänzlich unterschiedliche Umsetzungen. Die Auswahl kollidiert aber stark mit der persönlichen Vorliebe bzgl. Dicke und Handling. Persönlich finde ich die Bugatti-Taschen sehr angenehm, allerdings muss man hier unbedingt darauf achten, dass es sich um ein SlimCase speziell für das Handy handelt. Denn sonst kommt es vor, dass das Handy aus der Tasche rutscht und runterfällt. Das lässt sich einfach prüfen, indem nach dem Kauf das Handy verpackt und mit der Öffnung nach gehalten wird. Fängt es an zu rutschen, sollte der Kauf gleich rückgängig gemacht werden. Hier eine dedizierte Tasche für das Samsung Galaxy S3.

 

Fall 5: KFZ Halterung

Idealerweise wählt man gleich eine Halterung, die neben dem Handy ggf. auch für das eigene Navigationssystem geeignet ist. Normale Navis haben immer noch Vorteile gegenüber Handys, sodass der ein oder andere Fahrer oftmals beides dabei und abwechselnd in Gebrauch hat.

 

Fall 6: Boxen

In vielen Situationen sind die verbauten Boxen der mobilen Geräte zu leise. In diesem Fall sollte man sich entscheiden, ob man lediglich einen Bluetooth-Empfänger oder eine ganz Bluetooth-Box kauft. Während erster ideal ist, um bereits vorhandene Boxen bzw. verbaute Geräte (v.a. in Besprechungsräumen) zu koppeln, muss mit letzterem nicht immer ein separates Audioausgabegerät mitgeschleppt werden. In der Regel fährt man aber mit einem reinen Empfänger und normalen Boxen günstiger, als mit einem dedizierten Bluetooth Audiosystem. Im Betrieb verwenden wir diesen schnurlosen Musikadapter.

 

Fall 7: Tastaturen

Gerade im beruflichen Umfeld, in dem Tablets nicht nur für den Inhaltekonsum genutzt werden, können für Vieltipper Tastaturen interessant werden. Auch hier gibt es solche und solche. Diese hier ist in der Lage sich mit mehreren Geräten gleichzeitig zu koppeln. So lässt sich auch mal schnell zw. Handy und Tablet umschalten. Leider sind Tastaturen in der Regel noch immer recht teuer.

 

Es folgen die restlichen Gadgets der Reihe nach aufgelistet. Vielleicht kann uns der ein oder andere Leser noch weitere gute Geräte empfehlen. Hersteller, die gerne eine Rezession von mir hätte, dürfen mich gerne kontaktieren.

 

Eingabegeräte / Tastaturen:

Akku-Packs:

Lautsprecher / -Bluetooth-Adapter:

Headsets:

Auto-Zubehör:

 

Außerdem sollte das Display regelmäßig gesäubert werden, wie diese Gesundheitsstudie bestätigt. Auch wenn nicht völlig ausreichend auf Grund des fehlenden Alkohols im Mittel, gibt es dieses Reinigungsmittel.

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