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Geschäftspraktiken der ppedv AG

Heute möchte ich über ein weniger erfreuliches Thema sprechen: Die Geschäftspraktiken der ppedv AG. Bis 2010 besuchte ich regelmäßig Schulungen in der Karlsruher Zweigstelle. Mein ehemaliger Kollege Steffen K.  und mein aktueller Kollege Samuel Isaac waren ebenfalls bereits Kunde.

Nun verhält es sich seit Monaten so, dass ich vergeblich versuche unsere Kundendaten dort löschen zu lassen, primär um keine unerwünschte Werbung mehr zu erhalten. Im September 2012 verfasste ich folgende E-Mail:

Guten Tag,

inzwischen schreibe ich Ihnen seit einem Jahr regelmäßig, dass ich keine weitere Werbung in irgendeiner Form, ob nun per Post oder Email, wünsche. Nachdem Sie mir mehrmals bestätigt haben, dass ich nun keine weiteren Werbemeldungen erhalte, habe ich soeben wieder den aktuellen Schulungskatalog erhalten.

Deshalb hier von mir sachgemäß formuliert. Sehen Sie es als letzte Warnung:

Sie wurden nun mehrfach aufgefordert Werbemaßnahmen zu unterlassen und jegliche von mir gespeicherte Daten zu löschen. Sollte ich weiterhin von Ihnen in irgendeiner Form angeschrieben werden, sehe ich mich gezwungen rechtliche Schritte einzuleiten. Darüber hinaus gebe ich hiermit als IT-Leiter den Auftrag, alle sonstigen Daten der Firma heco gmbh und deren Mitarbeiter zu löschen. Speziell weiße ich Sie auf Herrn Samuel Isaac (ehemals Esaak) hin, der ebenfalls Schulungen besucht hatte.

 

Darauf erhielt ich eine Antwort in der sinngemäß steht, dass ich angeblich aus dem Verteiler für Werbung gestrichen worden sei, dass aber zur Qualitätssicherung der Adressdaten mind. 1x jährlich jeder Kunde postalisch qualifiziert wird. Nachdem sich keine Besserung einstellte, verfassten ich und mein Kollege im Januar folgende E-Mail, deren Betreff “Letzte Aufforderung” lautet:

Guten Tag,

nach Rücksprache mit unserem Datenschutzbeauftragten und unserem Rechtsanwalt fordere ich Sie hiermit das letzte Mal auf mit postalisch oder in sonstiger Form zu adressieren. Ich weise Sie ausdrücklich gemäß §20 und $6 BDSG darauf hin, dass ich mein hiermit mein Widerspruchsrecht in Anspruch nehme und Sie auffordere meine Daten zu sperren!

Sofern Sie ein weiteres Mal gegen diese Regelung verstoßen, sehen wir uns gezwungen rechtliche Schritte einzuleiten. Herr Isaac wird Sie ebenfalls in gleicher Form benachrichtigen, sodass Sie auch von ihm eine entsprechende Sperr-Aufforderung erhalten. Im Rahmen meiner Funktion als IT Abteilungsleiter widerspreche ich hiermit im Namen unseres Unternehmens jeglicher Kontaktierung!

§20 Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten; Widerspruchsrecht

Siehe hierzu Abs. 3 An die Stelle einer Löschung tritt eine Sperrung, soweit

1. einer Löschung gesetzliche, satzungsmäßige oder vertragliche Aufbewahrungsfristen entgegenstehen,

2. Grund zu der Annahme besteht, dass durch eine Löschung schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt würden, oder

3. eine Löschung wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist.

§6 Rechte des Betroffenden:

Abs: 1 Die Rechte des Betroffenen auf Auskunft (§§ 19, 34) und auf Berichtigung, Löschung oder Sperrung (§§ 20, 35) können nicht durch Rechtsgeschäft ausgeschlossen oder beschränkt werden.

 

20130314_183818Leider erhielten wir diese Woche wieder Werbung in Form eines Schulungskatalogs. Selbst unser ehemaliger Kollege, der seit Jahren nicht mehr für uns tätig ist, wird weiterhin angeschrieben.

 

 

 

 

 

 

Persönlich halte ich das für keine gesunde Basis für eine Geschäftsbeziehung, sodass ich hoffe, den Kontakt baldmöglichst beenden zu können. Ich vermute darüber hinaus, dass hier rechtliche Verstöße vorliegen. Aus diesem Grund will ich nun einen Anwalt kontaktieren. Doch im Vorhinein suche ich noch nach weiteren Personen, die ebenfalls auf ähnlich fragwürdige Geschäftspraktiken der ppedv AG gestoßen sind. Gerne hier als Kommentar hinterlassen oder mich über Facebook, Twitter oder per E-Mail kontaktieren.

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Mobile Serie – Gadgets

Im Rahmen unserer Inhouse Schulung haben wir diverse Gadgets (= Zubehör) für mobile Geräte wie Handys und Tablets vorgestellt. Die Krux bei Gadgets ist immer, dass der Teufel im Detail steckt und man erst nach dem Kauf merkt, worauf es zu achten gegolten hätte.

Deshalb erörtere ich an einigen Beispielen solche Problempunkte, welche wir in der Praxis festgestellt haben. Im Anschluss folgt die vollständige Auflistung aller Geräte, allerdings sind nicht alle davon von meinen Kollegen und mir getestet worden.

Generell ist zu sagen, dass es sinnvoll ist sich Bewertungen, v.a. auch die negativen, gut durchzulesen und sich im Vorhinein genau Gedanken zu machen, wie das Einsatzszenario ist. Idealerweise nutzt man das 2-wöchige Rückgaberecht bei Online Einkäufen für ausgiebige Tests. Mein Kollege Samuel Isaac war maßgeblich an der Zusammentragung beteiligt und soll hier der Vollständigkeit halber genannt werden.

 

Fall 1: Mobiler Akku

Gleich in diesem ersten Beispiel kann einiges schief laufen. Wer z.B. diesen Akku hier kauft, ärgert sich später mit dem Problem herum, dass das gleichzeitige Aufladen und die Geräteverwendung praktisch ausgeschlossen sind. Selbst wenn das Handy samt angeschlossenem Akku bewegungslos auf den Tisch gelegt wird, kann durch eine leichte Tischerschütterung die Verbindung wieder verloren gehen. Besser ist deshalb dieses Gerät.

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Fall 2: Mobiles KFZ Ladekabel

Wer darauf achtet, dass es sich um ein ausziehbares Kabel handelt, der entgeht nervigem Abbinden und ggf. abreißen durch Beifahrer. Ein kleiner, aber feiner Unterschied! Für 2,90€ ist eine echte Empfehlung.

 

Fall 3: Headset

Persönlich bevorzuge ich Headsets, welche nicht nur zum Telefonieren gedacht sind. Denn ich will damit genauso Musik hören, Filme anschauen, GPS Routenanweisungen konsumieren, Sprachaufzeichnungen tätigen oder Skype Gespräche führen können. Leider ist dafür nicht jedes Headset ausgelegt. In diesem Fall soll der Vergleich zweier Produkte vom gleichen Hersteller dienen: Während diese Ausgabe lediglich die Telefonfunktion abdeckt, habe ich mit diesem Produkt alle oben genannte Funktionen. Ersteres bietet dafür allerdings eine enorm hohe Akkulaufzeit samt mobiler Ladebox, d.h. es ist vorwiegend für Vieltelefonierer geeignet, die nicht täglich ihr Gerät aufladen können. Beide Produkte bieten jedoch einen sehr hohen Tragekomfort, was den anpass- und austauschbaren Gel-Ohrstöpseln zu verdanken ist. Klammerhalterungen sind hingegen gar nicht geeignet!

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Fall 4: Mobile Cases

Ohne Schutztasche am Handy durch die Weltgeschichte zu laufen, führt früher oder später zu einem kaputten Display – immer! Deshalb sollte gleich zusammen mit dem Gerät ein entsprechendes Case gekauft werden. Hier gibt es zum einen gänzlich unterschiedliche Umsetzungen. Die Auswahl kollidiert aber stark mit der persönlichen Vorliebe bzgl. Dicke und Handling. Persönlich finde ich die Bugatti-Taschen sehr angenehm, allerdings muss man hier unbedingt darauf achten, dass es sich um ein SlimCase speziell für das Handy handelt. Denn sonst kommt es vor, dass das Handy aus der Tasche rutscht und runterfällt. Das lässt sich einfach prüfen, indem nach dem Kauf das Handy verpackt und mit der Öffnung nach gehalten wird. Fängt es an zu rutschen, sollte der Kauf gleich rückgängig gemacht werden. Hier eine dedizierte Tasche für das Samsung Galaxy S3.

 

Fall 5: KFZ Halterung

Idealerweise wählt man gleich eine Halterung, die neben dem Handy ggf. auch für das eigene Navigationssystem geeignet ist. Normale Navis haben immer noch Vorteile gegenüber Handys, sodass der ein oder andere Fahrer oftmals beides dabei und abwechselnd in Gebrauch hat.

 

Fall 6: Boxen

In vielen Situationen sind die verbauten Boxen der mobilen Geräte zu leise. In diesem Fall sollte man sich entscheiden, ob man lediglich einen Bluetooth-Empfänger oder eine ganz Bluetooth-Box kauft. Während erster ideal ist, um bereits vorhandene Boxen bzw. verbaute Geräte (v.a. in Besprechungsräumen) zu koppeln, muss mit letzterem nicht immer ein separates Audioausgabegerät mitgeschleppt werden. In der Regel fährt man aber mit einem reinen Empfänger und normalen Boxen günstiger, als mit einem dedizierten Bluetooth Audiosystem. Im Betrieb verwenden wir diesen schnurlosen Musikadapter.

 

Fall 7: Tastaturen

Gerade im beruflichen Umfeld, in dem Tablets nicht nur für den Inhaltekonsum genutzt werden, können für Vieltipper Tastaturen interessant werden. Auch hier gibt es solche und solche. Diese hier ist in der Lage sich mit mehreren Geräten gleichzeitig zu koppeln. So lässt sich auch mal schnell zw. Handy und Tablet umschalten. Leider sind Tastaturen in der Regel noch immer recht teuer.

 

Es folgen die restlichen Gadgets der Reihe nach aufgelistet. Vielleicht kann uns der ein oder andere Leser noch weitere gute Geräte empfehlen. Hersteller, die gerne eine Rezession von mir hätte, dürfen mich gerne kontaktieren.

 

Eingabegeräte / Tastaturen:

Akku-Packs:

Lautsprecher / -Bluetooth-Adapter:

Headsets:

Auto-Zubehör:

 

Außerdem sollte das Display regelmäßig gesäubert werden, wie diese Gesundheitsstudie bestätigt. Auch wenn nicht völlig ausreichend auf Grund des fehlenden Alkohols im Mittel, gibt es dieses Reinigungsmittel.

Stromanbieterwechsel hin zu Ökostrom

Wie in meinem vorherigen Blog Beitrag geschrieben, nehme ich regelmäßig bei auslaufenden Verträgen oder Sonderkündigungsfristen die Möglichkeit war, um einen bestehenden Vertrag zu kündigen und mich dann neu anzumelden bzw. ggf. zu wechseln. Viele scheuen diesen Aufwand. Da sich aber alles online erledigen lässt und das Einsparpotential beachtlich ist, sollte man diesen Schritt wagen. Im Fall eines Stromanbieters ist es darüber hinaus so, dass die Versorgung zu keinem Zeitraum gefährdet ist. Hat man dort gekündigt, aber ist noch zu keinem neuen Anbieter gewechselt, muss der alte Versorger mit seinem Standardtarif einspringen.

imageIch habe nun das Sonderkündigungsrecht, welches im Rahmen der vermutlich bei den meisten Verbrauchern eingegangenen Preiserhöhung auf Grund der EEG Umlage angefallen ist, wahrgenommen. Eine wirklich sehr zu empfehlende Seite für den eigenen Vergleich ist www.verivox.de.

Einer aktuellen Untersuchung zufolge, welche in der Tagesschau gezeigt wurde, können 80% der Verbraucher durch einen Wechsel Geld einsparen! Ich habe die Gelegenheit genutzt und einen neuen, besseren Ökostromtarif gewählt, als ich ohnehin schon habe. Auf verivox lässt sich die Suche diesbezüglich nämlich genau konfigurieren.

 

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Wer wirklich einen ökologisch sinnvollen Tarif will, sollte entsprechend nur Angebote mit Gütesiegel und hier vorzugsweise “Grüner Strom Label” wählen. Tarife ohne Siegel, die mit Zertifikaten prahlen, sind die Tinte nicht wert, auf der sie gedruckt werden!

Ein gute Seite, die schnell die Unterschiede zw. Zertifikat und Siegel und die Unterschiede der einzelnen Siegel erklärt, findet ihr hier. Neben verivox ist auch diese Seite zum Vergleich von Ökostrom-Tarifen geeignet.

Durch meinen Wechsel zu ÜWAG fahre ich jetzt noch günstiger und bin noch “grüner”. Unabhängig von der Stromsorte gilt aber, v.a. bei Verträgen mit monatlichen Kosten: Regelmäßig kündigen bzw. Sonderkündigungen wahrnehmen!

KabelBW Service Bewertung

Heute wollte ich mein KabelBW Modem anschließen und danach meine neue 100 MBit Leitung aktivieren. Es war Samstag kurz nach 22 Uhr. Im Handbuch heißt es auf der dedizierten Seite zur Leitungsaktivierung, dass dies von Mo-Sa von 7 bis 23 Uhr möglich wäre. Leider erhielt ich folgende Meldung:

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Mich nervte nicht, dass ich noch bis zum nächsten Tag hätte warten müssen, sondern dass ganz klar 23 Uhr im Handbuch steht. Deshalb rief ich in der Hotline, welche ebenfalls auf der gleichen Seite notiert war, an. Ich musste nicht lange warten und hatte eine kompetente und freundliche Mitarbeiterin am Apparat, die auch sehr laut sprach. Vor allem letzteres ist eine Seltenheit heutzutage in den Call Centern. Wie bei allen Zugangsanbietern wird aus Sicherheitsgründen der Name, das Geburtsdatum und die Anschrift zur Verifizierung verlangt. Inwieweit dies Sicherheit bringen soll, ist mir schleierhaft, wenn man bedenkt, dass derartige Informationen ohne weiteres im Netz zu finden sind.

Jedenfalls wurde mein Anschluss umgehend aktiviert und knapp 10 Minuten später konnte ich den vollen Speed meiner Leitung genießen. Trotz des kleinen Patzers mit der Fehlinformationen kann ich hier also Positives berichten.

Da ich vor einem viertel Jahr ebenfalls schon bei KabelBW war (ca. 3 Jahre lang), kann ich jedem zu einem entsprechenden Vertrag raten. Ich habe auch in meinem Bekanntenkreis bzw. bei meiner Familie entsprechende Anschlüsse beauftragt. Dabei kam es ausschließlich zu guten Erfahrungen. Trotzdem der Hinweis von meiner Seite (aber das gilt für alle Verträge): Kündigt immer nach den 2 Jahren bzw. nehmt Sonderkündigungen immer wahr, um neue Verträge abzuschließen, denn als Neukunde spart man in der Regel immer Geld (vergleicht auch meinen anderen Beitrag hierzu). Ich bekam beispielsweise einen Neukundenbonus, eine im ersten Jahr reduzierte Rate und einen Online Bonus. Zusätzlich haben “meine Eltern” mich geworben, was nochmals einen Werbebonus bringt. Und das tolle am neuen Vertrag: Inzwischen gibt es endlich auch einen 5 MBit Upload, welchen ich damit erhalten habe! Das ist noch nicht so schnell wir das Pendant von Kabel Deutschland, aber immerhin.

Übrigens lässt sich auf www.speedtest.net die Geschwindigkeit testen. Allerdings ist das nur ein Mittel um grob zu prüfen, ob der Provider hält, was er verspricht, denn um z.B. 100 MBit voll auszureizen, muss die entsprechende Gegenstelle auch das liefern können und der eigene PC darf nicht durch Hintergrunddienste ausgebremst werden:

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PostSharp & SmartInspect

Dieser Blogeintrag liefert ein paar weiterführende Informationen zu meinem zugehörigen Webcast. Darin thematisiere ich wie sich die Geschäftslogik frei von Infrastructure Code halten lässt. Eine Möglichkeit dazu bietet z.B. aspektorientierte Programmierung. Im .NET Umfeld ist PostSharp sehr gut geeignet. In dem Webcast zeige ich wie wir durch den Einsatz in Verbindung mit einem starken Logging Framework wie SmartInspect Concerns wie Logging, Exception Handling, Performance Measuring und Tracing umsetzen.

Wer gerne den Code hätte, kann mich über die üblichen Kanäle wie Twitter und Xing anschreiben. Die SmartInspect Konfiguration sieht wie folgt aus:

AppName = UAR
Connections = tcp(caption="Hello World")
DefaultLevel = Message
Enabled = True
Level = Message
SessionDefaults.Level = Message
SessionDefaults.Active = True
SessionDefaults.Color = 0x00FF40

Webcast:

PostSharp und SmartInspect zur Reduzierung der Code Vermischung

Aktualisierung vom 11.11.12 um 13.50:

Weil die Frage nach Performance aufkam, noch kurz zwei Infos: Über SkipPostSharp=false in den Build Skripten kann PostSharp deaktiviert werden. Außerdem hat Daniel Marbach eine Analyse mit 125000 Codezeilen gemacht und der CompileTime Ovewrhead lag bei lediglich einer Sekunde.

Mobile Serie – Ebook Reader

In diesem Beitrag befasse ich mich mit der Nutzung von Ebook Readern im privaten Umfeld. In einem späteren Beitrag gehe ich auf den beruflichen Einsatz ein.

Ich hatte die letzten Wochen Gelegenheit meinen Kindle ausgiebig zu testen und eines steht fest: Ich bin begeistert! Kein Wunder, warum die Branche boomt. Die Lesequalität steht der im Vergleich zu normalen Büchern in nichts nach. Selbst direkte Sonneneinstrahlung schmälert die Anzeige nicht. Und genau hierbei grenzen sich die digitalen Lesegeräte ganz klar von Tablets ab: Die Displaytechnologie E-Ink ist speziell auf die Lesebedürfnisse ausgelegt. Ausgenommen sind lediglich stark bildlastige und farbenreiche Werke, die weniger dafür geeignet sind. Die Akkulaufzeiten, welche lediglich von der Anzahl gelesener Seiten abhängig sind, suchen ihresgleichen (3 Monate sind keine Seltenheit).

Viele nützliche Funktionen rund um das Gesamtpaket ab:

  • Automatische Lesezeichen, sodass man überall und auf jedem Endgerät (z.B. Handy oder PC) genau dort weitermachen kann, wo man aufgehört hat
  • Eigene digitale Notizen und Markierungen, d.h. das Beschreiben von Bücherseiten mit Textmarkern entfällt. Ebenfalls toll: Das Einblenden der Notizen von Personen, denen man auf Amazon folgt, ist ebenfalls möglich.
  • Über soziale Netze lassen sich Textpassagen weiterempfehlen
  • Direktes Nachschlagen in Wörterbüchern
  • Text-to-Speech: Ein integrierte Vorlesefunktion, welche mit englischen Titeln sehr gut funktioniert
  • Günstigere Preise als für gebundene Bücher
  • Abonnements von Zeitschriften möglich
  • Verleihen und Verschenken von Inhalten ist möglich
  • Pro Monat kann ein Ebook aus der Leihbücherei geliehen werden
  • Kostenlose Ebooks erhältlich
  • Kompakt und leicht
  • Features wie ein MP3-Player sind angedacht

 

Leider ist gerade Deutschland noch Schlusslicht, was das Angebot und die Preise von Ebooks angeht (vgl. aktuelle Zahlen hier und hier). Demzufolge sind nicht alle Inhalte digital verfügbar und die Einsparungen entsprechen bei weitem nicht denen im Ausland. Doch im Segment der Fachliteratur und der englischen Titel ist eine gute bis sehr gute Abdeckung gewährleistet. Am besten erstellt man sich eine Liste seiner 10 Lieblingsbücher und schaut zunächst einmal nach, welche davon verfügbar sind, um eine Einschätzung zu bekommen. Allerdings sollte man sich auch bewusst sein, dass durch den Kauf lediglich das Nutzungsrecht eingeräumt wird. Der Vertreiber, z.B. Amazon, kann somit jederzeit dieses Recht wieder entziehen, sodass das gekaufte Buch damit weg wäre.

Für wen sind nun Ebook Reader interessant? Zunächst einmal natürlich für Leseratten. Neben barem Geld können sie sich auch das Schleppen schwerer Bücher sparen. Aber auch auf Grund des geringen Preises zw. 80-130€ dürfen Gelegenheitsleser und Zeitschriften Fans bedenkenlos zugreifen. Als Geschenk ist es allemal eine gute Idee. Persönlich denke ich auch, dass selbst Tablet-Nutzer einen Kauf in Erwägung ziehen können, was darin begründet ist, dass die zwei Geräteklassen für unterschiedliche Einsatzzwecke konzipiert sind.

Als Privatperson ist man meiner Einschätzung nach mit dem W-LAN fähigen Kindle von Amazon, welcher seit Monaten Platz 1 der Bestenlisten belegt, am besten bedient. Für geschäftliche Zwecke muss dies nicht unbedingt gelten (vgl. 1 und 2), aber dazu später mehr. Noch ein wesentlicher Punkt um Fehlkäufe zu vermeiden: Das Kindle Fire ist ein Tablet. Hier ist aber die Rede von dem Ebook Reader Kindle ohne Fire im Namen. Bitte beim Kauf darauf achten.

Noch ein Link zu dem Blogeintrag eines Lesers, der vor knapp einem Jahr sich ebenfalls mit der Thematik auseinander gesetzt hat.

Mobile Serie – Das Lizenzlimit des Kindle

Nachdem ich in diesem Artikel einige Kritikpunkte am Ebook-Reader Kindle von Amazon geäußert hatte, stieß ich heute auf eine weitere Unannehmlichkeit, die ich als Frechheit empfinde:

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Die maximale Anzahl an Geräten, auf denen dieser Artikel gelesen werden kann, wurde überschritten. Um den Artikel dennoch herunterzuladen, melden Sie zuerst alle nicht mehr verwendeten Geräte ab und löschen Sie die darauf befindlichen Inhalte. Anschließend können Sie diesen Artikel herunterladen. Sie können auch eine weitere Kopie im Kindle Shop kaufen.

 

Mit aktuell 2 PCs, einem Laptop, zwei Tablets, einem Kindle und einem Handy, auf welchen ich allesamt die Kindle App installiert habe, ist besagtes Limit natürlich schnell erreicht. Wo dieses genau liegt (ich vermute bei 2-3 Geräten), weiß ich bis dato nicht. Eine schnelle Google-Suche brachte nichts Konkretes zu Tage. Ich kontaktiere in den nächsten Tagen diesbezüglich den Support. Ich finde es sehr ärgerlich, dass hier Einschränkungen gemacht werden. Das liegt sicherlich darin begründet, dass der kollektiven Konsumierung durch mehrere Personen Einhalt geboten werden soll, allerdings stellt sich die Frage, wer seinen Amazon Account so einfach mit anderen teilt.

Außerdem wäre zumindest eine zentrale Online Lösung wünschenswert, in der die Inhalte von einem Gerät gelöscht und somit wieder freigeben werden können. Liegen Laptop und Kindle zuhause, so könnte ich die Ebooks am Handy nicht abrufen. Selbstverständlich ist das technisch nicht ganz so leicht zu lösen, dennoch wäre es machbar. Als Endkunde erwarte ich einfach, dass wenn schon eine Einschränkung seitens Amazon für meine (!) gekauften Güter vorgenommen wird, sie sich diesen Aufwand machen!

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