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ZEN oder die Kunst der Präsentation–Teil 2

In Teil 2 (Teil 1 findet ihr hier) will ich Seite 61 aus Kapitel 3 – Analoge Planung – nahezu identisch wiedergeben. Darin geht es darum, welche Fragen man sich unbedingt stellen muss:

  • Wie viel Zeit steht mir zur Verfügung?
  • In welcher Umgebung präsentiere ich?
  • Zu welcher Tageszeit findet die Präsentation statt?
  • Wie ist die Zusammensetzung des Publikums?
  • Welchen Background bringt das Publikum mit?
  • Was erwartet das Publikum von mir (uns)?
  • Warum wurde ich als Präsentierender ausgewählt?
  • Wovon möchte ich mein Publikum überzeugen?
  • Welches visuelle Medium ist unter den gegebenen Umständen am besten geeignet?
  • Was ist der grundlegende Sinn meiner Präsentation?
  • Und worauf kommt es an?
  • Was ist meine wichtigste Aussage?
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ZEN oder die Kunst der Präsentation–Teil 1

Weil ich immer wieder von Vorträgen/Präsentationen enttäuscht bin, habe ich das als Anlass genommen, um ein paar Tipps aus dem Buch ZEN von Garr Reynolds hier zu veröffentlichen.

Die drei wohl wichtigsten Prinzipien, um gute (PowerPoint) Präsentationen zu erstellen, lauten:

  • Zurückhaltung bei der Vorbereitung
  • Einfachheit im Design
  • Natürlichkeit bei der Vorführung

In diesem Kontext wird auch darauf eingegangen, dass zur Umsetzung dieser Prinzipien (bzw. allgemein zur Erstellung von Präsentationen) viel Kreativität gefordert ist, um im “konzeptionellen Zeitalter” aus der Masse hervorzustechen. Dabei werden 6 Kernkompetenzen aufgezählt:

  • Design – nicht nur Funktion
  • Story – nicht nur Argumente
  • Symphonie – nicht nur Fokus
  • Empathie – nicht nur Logik
  • Spiel – nicht nur Ernst
  • Sinn – nicht nur Fakten

Zu Symphonie: “Die besten Präsentatoren können ihrem Publikum Beziehungen aufzeigen, an die sie niemals gedacht hätten.

Zu Empathie: “Gute Designer verfügen über diese Fähigkeit und nutzen sie, um sich in die Lage ihrer Kunden – oder Zuhörer – zu versetzen. “

Zu Spiel: “Humor ist aber nicht mit Clownerei und dem Erzählen von Witzen gleichzusetzen, sondern bezieht sich auf feine Ironie und filigranen Wortwitz…”

Die restlichen Punkte dürften selbsterklärend sein.

 

Auch wenn ZEN vielmehr einem Leitbild, denn einem Regelwerk entspricht, gibt es ein paar eiserne Regeln, die man beachten sollte:

  • Niemals mehr als 6 Wörter pro Folie. NIEMALS!
  • Verwenden Sie keine amateurhaften Bilder
  • Verwenden Sie keine Überblendungen und Animationen. Einfach ist einfach besser.
  • Weniger wichtiges in eine Dokumentation auslagern, die nach der Präsentation ausgegeben wird. Die Zuhörer informieren, dass sie nicht mitschreiben müssen.

Zum Schluss will ich mit einem  Zitat aus dem Buch aufhören: “Kommunikation ist die Weitergabe von Emotionen.”

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